65 Beschäftige beteiligt:

Volkssolidaritäts-Mitarbeiter demonstrieren in Potsdam

Angestellte der Volkssolidarität sind in die Landeshauptstadt gefahren, um gegenüber dem Landesvorstand ihren Forderungen nach einem Tarifvertrag Nachdruck zu verleihen.

Nach Gewerkschaftsangaben haben sich 65 Beschäftigte an der Aktion beteiligt.
Janine Balder Nach Gewerkschaftsangaben haben sich 65 Beschäftigte an der Aktion beteiligt.

65 Beschäftige der Volkssolidarität Uckermark haben am Montag vor der Landesgeschäftsstelle des Verbandes in Potsdam für einen Tarifvertrag demonstriert. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di dem Uckermark Kurier mitteilte, wollten sie damit unterstreichen, dass die Angestellten auf Tarifverhandlungen und einem Tarifvertrag über Entlohnung und Arbeitsbedingungen bestehen.

Der Landesverband des Sozialverbandes lehnt allerdings bisher einen Tarifvertrag für nur einen einzelnen Landkreis ab und will nur auf höherer Ebene verhandeln.

In der Uckermark haben sich am Montag Beschäftigte in fast allen sozialen Einrichtungen der Volkssolidarität an einem Warnstreik beteiligt. Schwerpunkte des Arbeitskampfes waren unter anderem die Kitas in Gartz und Angermünde. Allerdings wurde keine Einrichtung komplett geschlossen, es gab jeweils einen Notbetrieb, wie Gewerkschaftssekretärin Janine Balder dem Uckermark Kurier auf Anfrage erklärte.

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