Start am 18. April:

Vor der Buga-Eröffnung ist noch viel zu tun

Nur noch knapp eine Woche, dann öffnet die Bundesgartenschau. Vor wenigen Tagen hieß es, alle Standorte seien bereit für den Beginn. Doch an einigen Stellen muss noch kräftig Hand angelegt werden.

Im Innern der Laurentiuskirche ist von der geplanten Blumenschau noch nichts zu sehen.
Bernd Settnik Im Innern der Laurentiuskirche ist von der geplanten Blumenschau noch nichts zu sehen.

Vor der Havelberger Laurentiuskirche werkeln die Handwerker. Bretter werden gesägt, ein Holzpavillon wird zusammengebaut. Drinnen, in der alten Stadtkirche, die Generationen von Einwohnern zum Gottesdienst diente, ist alles leer. Die Bänke sind herausgeräumt, einige Metallgerüste mit Scheinwerfern stehen an den Seiten. In einer Woche soll hier einer der wichtigsten Veranstaltungsorte der Bundesgartenschau (Buga) entstanden sein, die vom 18. April bis zum 11. Oktober unter dem Motto „Von Dom zu Dom – entlang des blauen Bands der Havel“ zwischen Brandenburg/Havel im Land Brandenburg und Havelberg in Sachsen-Anhalt stattfindet.

Die Laurentiuskirche soll eine der beiden Blumenhallen werden, in denen Gärtner aus ganz Deutschland ihre Leistungsschauen abhalten. „Wir können an allen Standorten eröffnen“, hatte die Vorsitzende des BUGA-Zweckverbands, Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU), Anfang der Woche in einer Pressekonferenz in Potsdam erklärt. In Havelberg scheint dafür noch ziemlich viel Arbeit nötig zu sein.

Eine andere, weitaus kleinere Kirche ist dagegen auf jeden Fall schon jetzt bereit: Ein kleiner, weiß-blauer Pavillon auf dem Gelände in Rathenow soll die Besucher der Gartenschau an jedem Tag um zwölf Uhr mittags zu kurzen Andachten einladen, sagt der Buga-Pfarrer der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Thomas Zastrow. Denn so wie bei allen Gartenschauen der letzten Jahre sind die beiden großen Kirchen auch auf der Buga 2015 im Havelland präsent.

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