Nicht alle Kreise gleichermaßen betroffen:

Waldbrandgefahr sinkt

Starke Regenfälle haben die Lage im Nordosten Brandenburgs beruhigt.

Feuer im Wald droht vor allem im Sommer.
Jens Wolf Feuer im Wald droht vor allem im Sommer.

Zum Teil starke Regenschauer haben in der Nacht zum Sonntag in Nordbrandenburg Entspannung bei der Waldbrandgefahr gebracht. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam mitteilte, sind in der Uckermark teilweise 20 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gefallen. In der Prignitz waren es noch acht bis zehn Liter den Quadratmeter. In der Folge ist im Nordosten die Waldbrandgefahr von der zweithöchsten Stufe 4 auf die Gefahrenstufe 3 zurückgegangen, teilte das Agrarministerium mit.

In einem Streifen von Barnim, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin bis in die Prignitz galt am Sonntag die niedrigste Stufe eins. In den Landkreisen Märkisch-Oderland, Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald galt dagegen die zweithöchste Warnstufe 4. Für das übrige südliche Brandenburg bestand Stufe 3.

Insgesamt gibt es fünf Warnstufen – 1 bedeutet sehr geringe Gefahr, 5 sehr hohe. In den kommenden Tagen soll die Gefahr weiter nachlassen. Der DWD rechnet ab Montag mit zum Teil unwetterartigen Regenschauern.

 

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