Tarifverhandlungen:

Warnstreik an Flughäfen angedroht

Verdi fordert deutlich mehr Geld für Sicherheitsleute an Flughäfen. Die Arbeitgeberseite zeigte sich zwar aber zuversichtlich. Sollte die Tarifrunde am Donnerstag scheitern, kündigte die Gewerkschaft Konsequenzen an.

Rund 2500 Sicherheitsleute arbeiten an den Flughäfen Berlin-Tegel (im Bild) und in Schönefeld.
Sophia Kembowski Rund 2500 Sicherheitsleute arbeiten an den Flughäfen Berlin-Tegel (im Bild) und in Schönefeld.

Die Tarifverhandlungen für die rund 2500 Sicherheitsleute an den Flughäfen Tegel und Schönefeld gehen an diesem Donnerstag in die vierte Runde. Verdi fordert deutliche Einkommensverbesserungen und droht mit Warnstreiks, sollte es in dieser Runde keinen Durchbruch geben. Durch die steigenden Passagierzahlen steige die Arbeitsbelastung immer weiter, argumentiert die Gewerkschaft. Die Arbeitgeberseite – der Fachverband Aviation im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft – zeigte sich zuletzt zuversichtlich, nun zu einem Ergebnis kommen zu können.

Verdi fordert einen Stundenlohn von 16 Euro für die Personal- und Warenkontrolle, 19 Euro für die Fluggastkontrolle sowie höhere Zulagen. Derzeit erhalten die Beschäftigten 11,72 Euro beziehungsweise 15,64 Euro.

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