AfD zuletzt am stärksten betroffen:

Weiter Anschläge auf Parteibüros

Bei den Attacken wurden überwiegend Fensterscheiben beschädigt. Von den Fällen im ersten Quartal 2016 wurde noch keiner aufgeklärt.

Ende April wurde auch das Wohnhaus von AfD-Landeschef Gauland beschmiert.
Ralf Hirschberger Ende April wurde auch das Wohnhaus von AfD-Landeschef Gauland beschmiert.

Im Land Brandenburg hat es im ersten Quartal dieses Jahres acht Anschläge auf Abgeordneten- und Parteibüros gegeben. Dabei wurden überwiegend Fensterscheiben beschädigt, wie das Innenministerium am Montag auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei mitteilte. Von den Tätern fehle in allen Fällen jede Spur, hieß es.

Vier Sachbeschädigungen richteten sich den Angaben zufolge gegen Büros der AfD, von denen drei als politisch links motiviert eingestuft wurden. Das Beschädigen einer Fensterscheibe eines Büros der Partei die Linke gilt als rechtsmotivierte Kriminalität. Die übrigen vier Fälle, bei denen nach Angaben der Polizei keine politischen Motive vorlagen, richteten sich gegen Büros der SPD (2) sowie Linke und AfD. In diesen Fällen, etwa Schmierereien, waren keine politischen Aussagen erkennbar.