Prostitution:

Weiter Sex gegen Geld auf der Landstraße

Immer mehr Frauen gehen auf einer Strecke zwischen Potsdam und Havelland auf den Straßenstrich. Brandenburgs Innenminister ist trotzdem gegen ein Verbot der Sexarbeit in diesem Gebiet.

Huren dürfen vorerst weiter am Straßenrand auf ihre Freier warten.
Malte Christians Huren dürfen vorerst weiter am Straßenrand auf ihre Freier warten.

Brandenburgs Innenminister Ralf Holzschuher (SPD) hat sich gegen ein Verbot des Straßenstrichs zwischen dem Potsdamer Ortsteil Groß Glienicke und Seeburg (Havelland) ausgesprochen. Ein Verbot sei kein geeignetes Mittel, um etwaigen Missständen entgegenzuwirken, sondern würde das Problem nur verlagern, sagte Holzschuher am Donnerstag in der Fragestunde des Potsdamer Landtags. Die CDU-Abgeordnete Barbara Richstein hatte darauf hingewiesen, dass die Prostitution entlang der Landstraße 20 in den vergangenen Wochen und Monaten stark zugenommen hat und ein mögliches Verbot zur Diskussion gestellt.