Haltung in Brandenbung im Grundsatz nicht erlaubt:

Weiter Streit um Kampfhund

Der Kampfhund wirkt auf den kleinen Wachkomapatienten Dylan sehr beruhigend.

Die Hundedame Tascha im Garten der Familie Gerzmehle in Schönwalde-Glien.
Nestor Bachmann Die Hundedame Tascha im Garten der Familie Gerzmehle in Schönwalde-Glien.

Der Streit um Kampfhund Tascha, bester Freund des Wachkomapatienten Dylan aus Schönwalde/Glien (Havelland), schwelt weiter. Die Lage habe sich nicht verändert, sagte Bürgermeister Bodo Oehme. Zehntausende Menschen hatten sich im vergangenen Jahr im Internet dafür eingesetzt, dass das Kind und der Hund nicht getrennt werden. Die Anwesenheit des Tieres wirkte sehr beruhigend auf Dylan.

In Brandenburg zählt der American Staffordshire Terrier als Kampfhund und darf nicht gehalten werden. Nach einem Vorfall, bei dem ein anderer Hund durch Bisse verletzt wurde, schritt das Ordnungsamt ein. Tascha sollte die Familie verlassen, in die er als Welpe kam.

Im Dezember war der Hund bei Bekannten der Familie in Berlin angemeldet worden, wo das Verbot nicht gilt. Besuchsweise kam Tascha nach Brandenburg. Nun wolle die Familie erreichen, dass Tascha wieder zurückkehre und in Schönwalde/Glien angemeldet werde, sagte Bürgermeister Oehme. „Doch noch immer fehlen die in Brandenburg dafür notwendigen Dokumente“, sagte Oehme.

So sei eine Bestätigung vorzulegen, dass Tascha ein Behindertenbegleithund sei. Außerdem müsse belegt werden, dass er nicht aggressiv sei.

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