Solarkrise:

Weitere Jobs in der Uckermark bedroht

Die Krise der Solarbranche will einfach nicht aufhören. Das führt nun auch beim Zulieferer Haticon zu großen Problemen.

Die Solarindustrie steckt auch in Brandenburg in der Krise.
Waltraud Grubitzsch Die Solarindustrie steckt auch in Brandenburg in der Krise.

Nach Angaben der IG Metall sind bei Haticon Entlassungen geplant. Etwa 70 bis 90 Stellen seien betroffen, bestätigte der Bevollmächtigte für Ostbrandenburg, Peter Ernsdorf, entsprechende Medienberichte. Ein Großteil der rund 300 Beschäftigten in Pinnow sei freigestellt. „Hintergrund ist die Auftragslage“, so der Gewerkschafter. Bereits von Januar bis März habe es Kurzarbeit bei Haticon gegeben. „Derzeit werden die Mitarbeiter unter Fortzahlung ihrer Bezüge nach Hause geschickt“, sagte Ernsdorf.

In Pinnow werden Befestigungssysteme für Solaranlagen hergestellt. Zudem beschäftigt Haticon laut Gewerkschaft weitere rund 100 Mitarbeiter am Standort Güterfelde bei Potsdam.

Die Gewerkschaft versucht nun laut Ernsdorf gemeinsam mit dem Betriebsrat, den es seit etwa einem Jahr gibt, einen Überblick zu bekommen. Die Geschäftszahlen sollten geprüft und ein Sozialplan erarbeitet werden.

Auch in den Produktionshallen der aleo solar AG in Prenzlau bangen Hunderte weiter um ihre Arbeitsplätze. Derzeit wird nach einem neuen Eigentümer gesucht.

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