Sperrkreis am Donnerstag:

Weltkriegsgranate in Schwedt muss gesprengt werden

Nach Einschätzung des Sprengmeisters André Vogel ist es unumgänglich, die Granate vor Ort unschädlich zu machen.

Innerhalb des Sperrkreises (rot eingekreist) müssen rund 100 Haushalte ihre Wohnungen räumen.
Stadt Schwedt/Oder Innerhalb des Sperrkreises (rot eingekreist) müssen rund 100 Haushalte ihre Wohnungen räumen.

Am Donnerstag muss der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg in Schwedt sprengen. Am Vormittag wird deshalb ein Sperrkreis rund um die Sprengstelle im Stadtgebiet, in Höhe der Brücke am Schöpfwerk, gebildet, teilte die Stadt Schwedt am Mittwoch mit. Die Granate wurde bei Räumarbeiten auf dem Betriebsgelände des Wasser- und Bodenverbandes gefunden. Sprengmeister André Vogel schätzte ein, dass bei der Fundmunition eine Sprengung vor Ort unumgänglich ist.

Der Sperrkreis wird ab 8.30 Uhr eingerichtet. Dann beginnt die Räumung und Sperrung des Gebietes der Eigenheimsiedlung am Schöpfwerk durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Feuerwehr. Von der Räumung sind etwa 100 Haushalte betroffen sowie die Mitarbeiter des Landesumweltamtes und des Wasser- und Bodenverbandes in Schwedt. Ein vorübergehender Aufenthalt evakuierter Personen bis zur voraussichtlichen Aufhebung der Sperrung um 12 Uhr ist im Rathaussaal, Lindenallee 25 - 29, möglich.

Zwischen 11 Uhr und 12 Uhr muss das betroffene Gebiet – insbesondere der Kreisverkehr am Ortseingang Schwedt für den Verkehr komplett gesperrt werden. Die Schifffahrt auf der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße wird für diese Zeit eingestellt.

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