Ober-Havel-Kanal:

Weltkriegsmunition wird gesprengt

Fast zwei Tonnen Granaten und Fliegerbomben wurden bereits aus der Schwedter Querfahrt geborgen. Nun muss weitere Munition unschädlich gemacht werden.

Um eine gefahrlose Passage für Eisbrecher zu schaffen, muss das Gewässer von Kampfmitteln beräumt werden.
Jens Wolf Um eine gefahrlose Passage für Eisbrecher zu schaffen, muss das Gewässer von Kampfmitteln beräumt werden.

Im Oder-Havel-Kanal soll am Montag bei Schwedt Weltkriegsmunition gesprengt werden. Dem Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) Eberswalde zufolge ist am Boden des Gewässers nicht mehr transportfähige Munition gefunden worden. Weil die Fahrrinne vertieft werden soll, aber das Areal im Zweiten Weltkriegs stark umkämpft war, wird es seit einem Jahr untersucht. Ergebnis: Die Schwedter Querfahrt ist erheblich mit Munition belastet. Bis Mai 2014 seien fast zwei Tonnen Granaten und Fliegerbomben geborgen oder unschädlich gemacht worden.

Aktuell werde eine gefahrlose Passage für Eisbrecher geschaffen. Auf 20 Meter Breite werde nach Munition gesucht, hieß es. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Wegen der Gefährdungssituation wird darauf hingewiesen, dass das Angeln und Fischen an der Schwedter Querfahrt verboten ist.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung