Landesverband kommt später:

Wenig Zulauf für Bernd Luckes neue Partei Alfa

Nach dem Rechtsruck der AfD hat der Parteigründer eine neue politische Kraft ins Leben gerufen. Die tut sich aber noch sehr schwer.

Alfa-Gründer und -Chef Bernd Lucke
Tim Brakemeier Alfa-Gründer und -Chef Bernd Lucke

Die im Sommer gegründete Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) hat in Brandenburg kaum Zulauf. Bislang seien erst rund 50 Mitglieder in die Partei eingetreten, sagte der Alfa-Gründungsbeauftragte Roland Hahn auf Anfrage. Daher werde die bislang für Oktober geplante Gründung eines märkischen Landesverbandes nunmehr auf November verschoben.

Die neue Partei Alfa war Anfang Juli von dem Gründer der Allianz für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, ins Leben gerufen worden. Anlass war der Bruch zwischen dem konservativ-liberalen Flügel um Lucke und dem nationalkonservativen Flügel, dem auch der brandenburgische AfD-Landeschef Alexander Gauland angehört.

Zu den neuen Mitgliedern von Alfa zählten vor allem ehemalige AfD-Mitglieder, sagte Hahn. Nach Angaben von Parteisprecher Steffen Königer waren nach der Abspaltung in Brandenburg allerdings lediglich rund 40 Mitglieder aus der AfD ausgetreten.

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