Bilanz für 2014:

Weniger Gewalttaten in Zügen und auf Bahnhöfen

Prügeleien, Schmierereien und zerkratzte Scheiben: Wie die Deutsche Bahn gegen Kriminalität vorgeht.

Der Bahnkonzern hat in Sicherheit investiert und setzt auf mehr Personal.
Britta Pedersen Der Bahnkonzern hat in Sicherheit investiert und setzt auf mehr Personal.

Bahnhöfe und Züge in Berlin und Brandenburg sind aus Sicht der Deutschen Bahn sicherer geworden. Das Unternehmen registrierte im vergangenen Jahr weniger Gewalttaten und Kriminalität. Es zahle sich aus, dass zuletzt stark in die Sicherheit investiert worden sei, erklärte der Konzern am Donnerstag. So sei inzwischen jeder zweite Regionalzug in der Region mit Kameras ausgerüstet.

Die Zahl der Körperverletzungen ging im vergangenen Jahr in beiden Ländern um knapp sechs Prozent auf rund 2400 zurück. In Berlin wurden auch 315 Bahn-Mitarbeiter verletzt, in Brandenburg 35. Ernste Verletzungen waren aber die Ausnahme.

Zahl der Metalldiebstähle deutlich zurückgegangen

Die Zahl der Metalldiebstähle sank in Berlin um rund 30 Prozent, in Brandenburg um fast 25 Prozent. Spezielle Teams von Bahn und Bundespolizei hätten Diebstahl-Schwerpunkte konsequent beobachtet, erläuterte die Bahn. Auch die Markierung von Kabeln oder Schienen mit künstlicher DNA zahle sich immer mehr aus.

Betrunkene Fahrgäste – vor allem Fußballfans – haben in Berlin deutlich mehr Sitze beschädigt, Scheiben zerkratzt oder Aufzüge zerstört. Der Vandalismus
nahm um rund ein Fünftel zu. In Brandenburg dagegen ging er um denselben Prozentsatz zurück. In beiden Ländern wurden mehr Fahrkartenautomaten aufgebrochen als im Vorjahr.

Auch bundesweit nahm die Gewalt auf Bahnhöfen und in Zügen ab. Einzig Graffiti-Sprayer bekam die Bahn nicht in den Griff, wie aus dem bereits im März vorgestellten bundesweiten Sicherheitsbericht hervorgeht.

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