Jahresbilanz:

Weniger Infektionen durch Zeckenbisse

Einzelne Regionen sind allerdings besonders stark von den kleinen Parasiten betroffen.

Die großen Milben können beim Blutsaugen gefährliche Krankheiten übertragen.
Patrick Pleul Die großen Milben können beim Blutsaugen gefährliche Krankheiten übertragen.

Die Borreliose-Erkrankungen nach Zeckenbissen sind in Brandenburg im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Die Landkreise und Städte meldeten 1548 Fälle und damit 23 weniger als für das Jahr 2013, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte. Einige Gebiete waren dennoch besonders stark betroffen.

Dazu zählt der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit 183 Fällen, gefolgt von den Kreisen Oberhavel (160) und Barnim (143). Dort stiegen jeweils die Zahlen im Vergleich zum Jahr 2013. Auch in der kreisfreien Stadt Brandenburg an der Havel kletterte der Wert von 40 auf 119 Fälle.

Selten trat Borreliose in den Städten Frankfurt (Oder) (15), Cottbus (19) sowie den Landkreisen Elbe-Elster (16) und Oberspreewald-Lausitz (26) auf. Dort waren die Zahlen im Vergleich zu 2013 leicht rückläufig.

Borreliose löst Entzündungen aus

Die Borrelien-Bakterien werden von Zecken übertragen. Sie können im Körper Gelenk-, Herzmuskel- und Nervenentzündungen auslösen. Für dieses Jahr machte das Ministerium keine Prognose zu Borreliose-Fällen in der Mark.

Einen Rückgang gab es auch bei der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME): Die Krankheit trat in Brandenburg im vergangenen Jahr einmal auf, wie das Ministerium mitteilte. 2013 waren vier und 2012 zwei Fälle dieser Form von Hirnhautentzündung gemeldet worden. Brandenburg ist den Angaben zufolge kein Risikogebiet für FSME – anders als Landkreise in Baden-Württemberg und Bayern sowie im südlichen Hessen und Thüringen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung

Kommentare (1)

Zugeggeben, die Dermacentor-Zecke, die Sie abbilden, sieht interessanter aus als der eher langweilige weibliche Holzbock mit dem roten Schild, aber ich halte es für wichtiger, uns Leser auch optisch auf den Erregerträger einzustellen, damit wir ihn schneller identifizieren.