Fischereiwirtschaft:

Weniger Karpfen und mehr Forellen

Die Gesamtmenge des erzeugten Speisefisches ging 2014 leicht zurück. Der Landesfischereibetrieb sieht vor allem einen Grund dafür.

Für Brandenburg spielt die Karpfenzucht eine wichtige Rolle.
Patrick Pleul Für Brandenburg spielt die Karpfenzucht eine wichtige Rolle.

Brandenburg hat 2014 weniger Karpfen auf den Tisch gebracht. Insgesamt wurden laut Statistik 636 Tonnen des Speisefisches erzeugt, das seien 59 Tonnen weniger als 2013. Gleichwohl liege der Anteil des Karpfens an der gesamten Fischproduktion weiterhin bei über 61 Prozent, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mit. Damit gehört Brandenburg neben Bayern und Sachsen bundesweit zu den bedeutendsten Erzeugern.

Zuwächse gab es bei der zweitwichtigsten Fischart im Land, der Regenbogenforelle: Mit 266 Tonnen wurde die Produktion um 5,6 Prozent gegenüber 2013 gesteigert. Insgesamt produzierten die 45 Brandenburger Aquakultur-Betriebe demnach 1039 Tonnen Speisefisch. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies eine Abnahme um 3,2 Prozent. Nach Angaben des Landesfischereibetriebes sind derartige Schwankungen witterungsbedingt möglich.

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