:

Wie geht es mit den Tagebauen weiter?

Der Tagebaubetreiber Leag hat jüngst die Karten auf den Tisch gelegt und einen deutlich abgespeckten Gruben-Ausbauplan vorgestellt. Wie reagiert das Land Brandenburg auf das neue Revierkonzept?

In der Lausitz befindet sich das zweitgrößte Braunkohlerevier Deutschlands.
Patrick Pleul In der Lausitz befindet sich das zweitgrößte Braunkohlerevier Deutschlands.

Der Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg trifft sich am Dienstag (09.00 Uhr) zu einer Sondersitzung in Cottbus. Anlass ist das jüngst vorgestellte Lausitzer Revierkonzept des Tagebaubetreibers Leag. Das Unternehmen hat frühere Pläne des Ex-Eigentümers des Reviers, Vattenfall, zum Ausbau der Gruben in Brandenburg und Sachsen deutlich zusammengestrichen. Laut Tagesordnung wird auch die Position der Landesregierung ein Thema sein.

In der Lausitz liegt das zweitgrößte Braunkohlerevier Deutschlands mit derzeit rund 8000 Beschäftigten. Vier Gruben und mehrere Braunkohlekraftwerke sind aktiv. Jüngst hat der Tagebaubetreiber Leag mit Sitz in Cottbus, der das Revier im Herbst von Vattenfall übernommen hatte, die einstigen Ausbaupläne des Gebiets deutlich zurückgeschraubt.