Abstimmung :

Wie radelt es sich in der Mark?

Bei einer Umfrage kam das Land als Radreise-Region für Touristen bundesweit auf den zweiten Platz. Jetzt will ein Test wissen, wie Märker mit dem Rad in Städten und Gemeinden zurechtkommen.

Beispielsweise im Nationalpark Unteres Odertal finden viele Radtouren statt. Fährt es sich in Städten und Gemeinden auch so gut?
Bernd Settnik Beispielsweise im Nationalpark Unteres Odertal finden viele Radtouren statt. Fährt es sich in Städten und Gemeinden auch so gut?

Radfahrer in Brandenburg können jetzt in einem großangelegten Test die Fahrradfreundlichkeit ihrer Heimatstädte beurteilen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat den Test mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums bundesweit organisiert.

Die Teilnehmer können im Internet auf 27 Fragen Bewertungen nach dem Schulnotensystem abgeben. „Ziel des Fahrradklima-Tests ist es herauszufinden, wie fahrradfreundlich das Image der Städte und Gemeinden wirklich ist“, sagte die ADFC-Geschäftsführerin in Brandenburg, Lea Hartung. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2015 veröffentlicht werden.

Probleme sollen aufgedeckt werden

Die Auswertung der Antworten soll deutlich machen, was für den Radverkehr gut und was weniger gut läuft. „Die Teilnahme an der Umfrage dauert nur zehn Minuten. Je mehr Radler mitmachen, desto erfolgreicher können wir uns für bessere Bedingungen für Radfahrer einsetzen“, sagte Hartung. Neben Fragen zum Ankreuzen gebe es auch eine offene Frage zu den speziellen Problemen vor Ort.

Bei Umfragen des ADFC belegt Brandenburg den zweiten Platz unter den beliebtesten Radreisezielen Deutschlands.

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