Bilanz für 2015:

Wirtschaftsförderung schafft fast 3500 neue Jobs

Auch dank öffentlicher Fördergelder läuft es in der Wirtschaft zwischen Uckermark und Spreewald rund. Insbesondere eine Tendenz ist erfreulich.

Im vergangenen Jahr entfiel der Großteil des Fördervolumens auf Arbeitsplätze in der Industrie.
Ralf Hirschberger Im vergangenen Jahr entfiel der Großteil des Fördervolumens auf Arbeitsplätze in der Industrie.

Brandenburgs Wirtschaftsförderer haben für das Jahr 2015 eine positive Bilanz gezogen: Insgesamt wurden von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) und den Fördergesellschaften der Kreise und kreisfreien Städte im vergangenen Jahr 672 Unternehmensprojekte betreut. Dadurch wurden 3487 Arbeitsplätze neu geschaffen und Investitionen von 818,7 Millionen Euro erzeugt. 70 Prozent des Fördervolumens entfielen dabei auf Industrieansiedlungen.

„Das sind absolut werthaltige Arbeitsplätze, die für uns besonders wichtig sind“, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) am Mittwoch in Potsdam. „Die Entwicklung im Bestand wie bei Neuansiedlungen kann sich wirklich sehen lassen.“

Der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank des Landes Brandenburg, Tillmann Stenger, erklärte, die Bedingungen für die Wirtschaft seien in Brandenburg so gut wie schon lange nicht mehr. Im Bereich der Energietechnik habe Brandenburg ein um 37 Prozent gesteigertes Investitionsvolumen, in den Bereichen Verkehr, Mobilität und Logistik sei das Volumen sogar um das Neunfache gesteigert worden. „Die Unternehmen haben gefüllte Kassen, es gibt niedrige Zinsen und die Fördertöpfe sind sehr gut gefüllt“, sagte Stenger.

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