Polizeireform weiter in der Diskussion:

Woidke lässt Zahl der Polizisten offen

Brandenburgs Ministerpräsident denkt über die Polizeireform neu nach. Der CDU reicht das nicht.

Dietmar Woidke ist seit Spätsommer 2013 Brandenburgs Ministerpräsident.
             
Bernd Settnik Dietmar Woidke ist seit Spätsommer 2013 Brandenburgs Ministerpräsident.  

Der Stellenabbau bei der Brandenburger Polizei wird deutlich weniger stark ausfallen als ursprünglich geplant. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) legt sich jedoch nicht fest, wie viele Polizisten nach 2020 im Dienst sein werden. Die in der jüngsten Polizeireform ursprünglich angestrebte Zahl von 7000 werde aber überprüft, sagte Woidke. Es werde sorgfältig untersucht, wie viele Polizisten nötig seien, um die Sicherheit in jedem Winkel des Landes zu garantieren.

Woidke erinnerte daran, dass 2013 und 2014 mit jeweils 250 Polizeianwärtern so viele wie seit 1993 nicht mehr ausgebildet würden. Derzeit gebe es noch 8300 Polizisten. Ursprünglich sollte ihre Zahl von 8900 auf 7000 sinken. Hierin hatte vor allem die oppositionelle CDU immer ein Sicherheitsrisiko gesehen. Sie hält die Reform für gescheitert. Fraktionschef Dieter Dombrowski bezeichnete die von der Landesregierung angekündigten Korrekturen der Reform als „Angstreaktion“ im Vorfeld der anstehenden Landtagswahl.

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