Saisonstart am Montag:

Worauf sich Weihnachtsfans freuen können

Lichter, Glühwein, Weihnachtslieder: In Brandenburg öffnen in Kürze wieder Dutzende Märkte, die die Vorfreude auf Heiligabend wecken wollen. Einige setzen dabei auf ganz bestimmte Produkte.

Der größte Weihnachtsmarkt des Landes findet traditionell in Potsdam statt.
Bernd Settnik Der größte Weihnachtsmarkt des Landes findet traditionell in Potsdam statt.

Glühwein, gebrannte Mandeln, Bratwurst – so wird es in den kommenden Wochen in vielen brandenburgischen Städten riechen. Dutzende Weihnachtsmärkte öffnen auch in diesem Jahr wieder im ganzen Land ihre Stände. Los geht es am Montag in Potsdam mit dem ersten von insgesamt fünf Märkten. In diesem Jahr geht der Trend an einigen Standorten hin zu mehr Kunsthandwerk. Der Handel setzt auf verkaufsoffene Sonntage parallel zum Weihnachtsmarkttreiben.

Mit selbstgemachten Holzfiguren, Schmuck und Seifen bieten Händler auf den Märkten deutlich mehr Kunsthandwerk an als in den Vorjahren, wie einige Organisatoren berichten. Dazu zählen die großen Weihnachtsmärkte in Potsdam und Cottbus mit jeweils jährlich Hunderttausenden Besuchern und rund 100 Ständen. Aber auch in kleineren Städten wie Eberswalde (Barnim) oder Schwedt/Oder (Uckermark) gebe es diesen Trend.

Der Trend geht hin zu mehr Kunsthandwerk

Der Geschäftsführer des Veranstalters Coex, Eberhard Heieck, sagt: „Wir haben deutlich mehr Kunsthandwerk, viele Produkte kommen aus dem Ausland.“ Die Firma betreut vier Weihnachtsmärkte in Brandenburg, darunter die großen in Potsdam und Cottbus. Unter anderem gebe es dort Fächer aus Japan, afrikanische Holzfiguren oder Bernsteinschmuck aus Polen. Händler setzten zunehmend auf Ausgefallenes und Selbstgemachtes als auf den klassischen Bratwurststand, betont Heieck. Ähnliches meldet der Organisator des Weihnachtsmarkts in Eberswalde. Von rund 25 Ständen mache etwa ein Drittel das Kunsthandwerk aus. Die Zahl sei in den vergangenen Jahren gestiegen. Zu kaufen gebe es etwa Töpferwaren, Kerzen oder selbstgenähte Kleider. Auch eine Puppenbauerin sei da.

An einigen kleineren Standorten wird in diesem Jahr etwas nachjustiert. In Burg im Spreewald etwa soll es mehr Beleuchtung und Tannenbäumchen geben. Damit soll noch mehr Atmosphäre geschaffen werden, wie das Amt mitteilt.

In Potsdam kommt der niederländische Nikolaus

In Potsdam wiederum wird es holländisch: „Sinterklaas“, den niederländischen Nikolaus, wird es wieder geben, wie der Förderverein zur Pflege niederländischer Kultur mitteilt. 2013 war das Fest aus finanziellen Gründen abgesagt worden.

Die kleineren Märkte sind mehrere Tage geöffnet, während sich die großen über mehrere Wochen hinziehen. In Guben (Spree-Neiße) etwa dauert der Markt in diesem Jahr zwei, statt wie im vergangenen Jahr drei Tage. Die Stadt nennt dafür unter anderem Kostengründe.

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