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Zugverspätungen wegen Brandanschlägen dauern an

Unbekannte hatten in der Nacht zu Samstag westlich von Berlin Signalanlagen und Kabelschächte angezündet. Auch am Dienstag sind die Folgen noch zu spüren.

Auch nach Tagen noch hat die Bahn mit den Folgen der Brandanschläge zu kämpfen.
Jens Büttner Auch nach Tagen noch hat die Bahn mit den Folgen der Brandanschläge zu kämpfen.

Nach den Brandanschlägen auf Bahntechnik müssen Fahrgäste auf der Strecke zwischen Berlin und Hannover am Dienstag weiter mit Verspätungen rechnen. „Zwischen Spandau und Rathenow sind die Reparaturen noch nicht abgeschlossen. Im ICE-Verkehr nach Niedersachsen sind Verspätungen von bis zu einer Stunde möglich“, sagte ein Bahnsprecher am Dienstagmorgen.

Auf dem Streckenabschnitt nach Wolfsburg sollten Züge über Magdeburg und Braunschweig umgeleitet werden. Das führe zu rund einer Stunde Verspätung bei den ICE-Linien 11 nach München und 12 in die Schweiz sowie dem IC 77 nach Amsterdam. Die ICE-Linie 10 nach Köln/Düsseldorf verkehre voraussichtlich noch bis Dienstagabend mit rund 30 Minuten Verspätung.

Grund für die Umleitungen sind Reparaturarbeiten an der Bahntechnik nach zwei Brandanschlägen. Unbekannte hatten in der Nacht zu Samstag westlich von Berlin Signalanlagen und Kabelschächte angezündet.