Streik:

Zwangspause an vielen Schleusen

Freizeit -und Berufsschiffer brauchen heute wieder Geduld. Rund 250 Schleusenwärter in Berlin und Brandenburg haben am frühen Donnerstagmorgen ihre Arbeit niedergelegt.

"Dieser Betrieb wird bestreikt!": Streikplakate der Gewerkschaft Verdi hängen an einem Gebäude der Schleuse Kleinmachnow (Brandenburg) am Teltowkanal.
Ralf Hirschberger "Dieser Betrieb wird bestreikt!": Streikplakate der Gewerkschaft Verdi hängen an einem Gebäude der Schleuse Kleinmachnow (Brandenburg) am Teltowkanal.

An mehr als 50 Schleusen werde den ganzen Tag über gestreikt, teilte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi mit. Betroffen ist unter anderem das Schiffshebewerk Niederfinow (Barnim). Zeitgleich streiken Schleusenwärter auch flächendeckend in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Hintergrund des Arbeitskampfes ist die geplante Verwaltungsreform des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Verdi fürchtet einen Wegfall von bis zu 3000 der bundesweit 12 000 Stellen.

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