Unter Verdacht:

Zwei Kälber offenbar von Wölfen gerissen

Ein Wolfsrudel soll bei einer Wanderung die Weide eines Landwirts passiert haben und dort zwei junge Rinder getötet haben.

In Brandenburg leben schon seit rund 15 Jahren wieder Wölfe in freier Wildbahn.
Uwe Zucchi In Brandenburg leben schon seit rund 15 Jahren wieder Wölfe in freier Wildbahn.

Nach dem Tod von zwei Kälbern bei Beelitz (Potsdam-Mittelmark) stehen Wölfe im Verdacht. Das Landesumweltamt bestätigte den Tod der Tiere. „Wir schließen einen Wolf als Urheber nicht aus“, sagte eine Mitarbeiterin der Behörde am Freitag. Die Attacken auf den Weiden eines Landwirts sollen sich bereits am 11. und am 24. März ereignet haben.

Der Landwirt habe nun Anrecht auf eine Entschädigung, erläuterte das Landesumweltamt weiter. Allerdings könne nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass auch ein oder mehrere Hunde die Kälber gerissen haben könnten, so die Sprecherin.

Derzeit wandert offenbar ein Wolfsrudel vom Truppenübungsplatz Lehnin/Brück über die Autobahn in Richtung der Weide. Am 22. März war ein Wolf überfahren worden, als er die A 9 überquerte.