Märkisch-Oderland:

Zweite erfolgreiche Stichwahl eines Landrates

In Brandenburg konnte sich ein SPD-Kandidat bei einer Wahl Mann gegen Mann durchsetzen – ein bislang seltenes Ereignis. Auch diesmal war es wieder knapp.

Die Wahlbeteiligung war gering, reichte am Ende aber doch aus.
Friso Gentsch Die Wahlbeteiligung war gering, reichte am Ende aber doch aus.

Im Landkreis Märkisch-Oderland setzte sich am Sonntag der SPD-Bewerber und langjährige Landrat Gernot Schmidt gegen den Linken-Kandidaten Bernd Sachse durch. Schmidt erhielt 69,8 Prozent der abgegebenen Stimmen, auf Sachse entfielen 30,2. Trotz einer niedrigen Wahlbeteiligung von nur 26,7 Prozent gelang es Schmidt mit 30 056 Stimmen auch, das für eine erfolgreiche Landratswahl erforderliche Quorum von mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten auf sich zu vereinen. Für eine erfolgreiche Wahl waren mindestens 24 400 Stimmen nötig.

Schmidt hatte bereits den ersten Wahlgang, der am 22. September parallel zur Bundestagswahl stattfand, für sich entscheiden können. Dass eine Landratswahl in Brandenburg gelingt, ist bislang eher selten: Seit die Direktwahl vor rund dreieinhalb Jahren eingeführt wurde, waren sechs von sieben Versuchen gescheitert. Zuletzt wurde die Landrätin von Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan (Linke), nach zwei erfolglosen Wahlgängen vom Kreistag gewählt.

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