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Chancen in Serie vergeben

VonNico HannemannWer so viele Möglichkeiten zu Treffern vergibt wie die A-Junioren des FSV Rot-Weiß, kann einfach nicht gewinnen.Prenzlau.Kaum zu fassen, ...

Die Prenzlauer gewannen viele solcher Zweikämpfe, konnten aber keinen Nutzen daraus ziehen.  FOTO: N. Hannemann

VonNico Hannemann

Wer so viele Möglichkeiten zu Treffern vergibt wie die A-Junioren des FSV Rot-Weiß, kann einfach nicht gewinnen.

Prenzlau.Kaum zu fassen, was sich im Uckerstadion abspielte. Gefühlte 25:1 Torchancen für die Prenzlauer im Landesklasse-Spiel gegen Kremmen. Aber sie mussten eine bittere 0:1-Niederlage hinnehmen.
Dabei fing die Begegnung gegen den Tabellenletzten, der zuvor erst einen Punkt erkämpfte, glänzend an. Von der ersten Spielminute an dominierten die Platzherren die Partie. Eric Warncke scheiterte an den Tormaßen (9.). Kurz darauf bedient Harald Olm Tim Busse, der den Ball aus elf Metern am FC-Kasten vorbeischoss (11.). Danach probierte sich Busse als Vorbereiter, drang rechts in den Strafraum ein, legte von der Grundlinie auf den freien Marcel Blume zurück. Doch der drosch die Kugel weit über den Querbalken (16.). Die Gastgeber rannten immer wieder an, jedoch verteidigten die Kremmener gut. So scheiterte Michel Fromme am besten Gästespieler, Torhüter Maximilian Sandow. Dann fehlten wenige Zentimeter zum Glück (22., 31.). Kurz vor der Pause kam Busse im Strafraum zu Fall, Der ansonsten gute Referee Christian Winkler entschied aber auf Freistoß. Den Blume-Schuss parierte der FC-Keeper stark (42.). Fast mit dem Halbzeitpfiff verpasste Fromme die größte aller Chancen – erneut setzte sich Busse durch, bediente Fromme, doch dessen Schuss wehrten die Kremmener mit großen Einsatz ins Toraus ab (45.).
Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild – viel gute Szenen, kein Nutzen. Immer wieder hielt Sandow die Gäste mit tollen Paraden im Spiel oder die Rot-Weißen scheiterten am Aluminium. Als die Platzherren dann im Aufbauspiel den Ball an Mike Koger verloren, sahen sich drei Kremmener im Vorwärtsgang zwei Prenzlauern gegenüber. Am Ende vollstreckte Steven Hergt ohne zu zögern und mit Konsequenz zum umjubelten 1:0 (77.).
„Auswärtssieg, Auswärtssieg“, skandierten die FC-Kicker beim Gang zu den Kabinen. „Unfassbar. Ich kann es nicht verstehen, wie wir dieses Spiel verlieren konnten. Fußball kann manchmal so traurig sein“, äußerte sich der Spielführer Sandro Kreitlow nach der Partie.