
| Geschichte |
von Redaktion
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Am Holocaust-Gedenktag an diesem Freitag erinnern in Brandenburg zahlreiche Veranstaltungen an die Opfer des Nationalsozialismus. So wird etwa Landtagspräsident Gunter Fritsch in der Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg an die mehr als 250 jüdische Opfer einer Mordaktion der SS am zentralen Gedenkort „Station Z“ in dem einstigen Konzentrationslager erinnern.
Für die Erschießung „jüdischer Geiseln“ Ende Mai 1942 im KZ Sachsenhausen wurde von den Nazis ein von kommunistischen Widerstandsgruppen verübter Brandanschlag auf die Propaganda-Ausstellung „Das Sowjetparadies“ im Berliner Lustgarten zum Anlass genommen. Als Vergeltung ordnete SS-Chef Heinrich Himmler die Erschießung „jüdischer Geiseln“ an.
Wahllos als "Geiseln" verhaftet
Neben 96 KZ-Häftlingen wurden auch 154 Berliner Juden ermordet, die wahllos von der Gestapo als „Geiseln“ verhaftet worden waren.
Fritsch verwies auf die Mordserie der rechtsextremistischen Zwickauer Terrorzelle, die das ganze Land erschüttert hat. „Kernstück der politischen Bildungsarbeit muss daher die Pflege der Erinnerung an das sein, was der Rechtsextremismus im vergangenen Jahrhundert in Deutschland angerichtet hat“, so Fritsch.
Geschichte darf nicht vergessen werden
Dazu legten insbesondere auch die Gedenkstätten in Ravensbrück und Brandenburg/Havel Zeugnis ab. „Unserer Jugend muss vermittelt werden, wozu es führen kann, wenn die Gleichwertigkeit aller Menschen in Frage gestellt wird“, erklärte der Minister weiter.
Am Holocaust-Gedenktag, dem 27. Januar, wird seit 1996 alljährlich der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. An diesem Tag im Jahr 1945 befreite die Rote Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.
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