
| Das Unternehmen |
In den letzten Wochen hat uns eine Vielzahl von gebastelten und gemalten Pinguinen erreicht. Wir waren erstaunt, über die Ideen der Verarbeitung: als Lampe, die leuchtet, gestrickt, gehäkelt, auf einer Eisscholle sitzend, aus defekten Glühbirnen, aus Pappmaschee.
Den kleinen Künstlern danken wir an dieser Stelle ganz herzlich. Alle Exponate sind im Servicepunkt im Medienhaus Neubrandenburg aktuell ausgestellt. Täglich von 9 bis 17 Uhr können sie bewundert werden.
Hauptpreisträger der Verlosung sind:
Virginie Blau, Tim Grunow, Christoph Rasch, Niklas Liebow, Cara Ronja Fedler, Erik Pieper, Nico Krüger, Linus Wittke, Niclas Grießhammer, Andre Stelter, die Kindertagesstätte "Uns Kinnerhaus", der Hort der KITA "Friedrich Fröbel", die Goetheschule der GGP Rostock.
Den Gewinnern unseren herzlichen Glückwunsch und allen Teilnehmern nochmals herzlichen Dank für die kreativen Ideen.
Die Pinguin-Taufe fand am 14.03.2011 im Ozeaneum statt.
Nordkurier-Geschäftsführer Lutz Schumacher begeistert sich für die possierlichen Vögel: "Wir vom Nordkurier freuen uns auf das tierische Patenkind. Unsere Leser haben sehr aktiv zur Namensfindung beigetragen. Kreative Vorschläge erreichten uns: von Humpi über Pinki bis zu Nopi. Doch letztendlich hat das Rennen "Kalle" gemacht."
Tilo Schelsky (Geschäftsführer vom Nordkurier) ergänzte: "Kalle" war auch der Favorit von meiner Tochter und mir, daher freuen wir uns besonders über das Leservotum für den kleinen Frackträger. Wir danken dem Ozeaneum für die gute Medienpartnerschaft und versprechen, dass die Leser auch künftig im Nordkurier erfahren werden, wie es "unserem" Pinguin geht."
Je eine Familienkarte für das Ozeaneum haben gewonnen: Elisabeth Löhrke, Waren; Marlis Trettin, Prenzlau; Jens Niemczewski, Neubrandenburg.

Im Juli 2010 haben neun Humboldtpinguine als Botschafter ihrer bedrohten Art und der gefährdeten Weltmeere ihr neues Zuhause auf der Dachterrasse des OZEANEUMs in Stralsund bezogen. Im großzügigen Unterwasserbereich zeigen die gefiederten Schwimmer ihre einzigartigen Tauchkünste.
Als Pinguin-Pate können Sie einen aktiven Beitrag für den Natur- und Artenschutz leisten.
Die Patenschaften sind jährlich konzipiert und mit einer Summe von 1.000 Euro finanzieren Sie den Tieren Futter und Pflege.
Bei unseren Paten bedanken wir uns mit
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einer Patenurkunde mit Informationen zum Patentier |
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einer Persönliche Einladung zum jährlichen Patentag mit Gesprächen mit den Tierpflegern und Blick hinter die Kulissen |
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einem handgefertigtem Tonschild mit gewünschter Inschrift direkt an der Anlage |
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einer Veröffentlichung der Namen der Paten im Internet und im Newsletter |
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einer Spendenquittung |
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Kontakt |
OZEANEUM Stralsund |
Der Humboldtpinguin gehört zu den Brillen-Pinguinen und erreicht eine Größe von bis zu 45 cm und ein durchschnittliches Gewicht von 4 kg. Wie alle Pinguine ist auch der Humboldtpinguin an ein Leben im Wasser hoch angepasst. Mit ihrem kurzen Schwanz und den weit nach hinten versetzten Füßen, die ihr einen aufrechten Gang ermöglichen, ähnelt diese Art vom Körperbau allen anderen Pinguinen.
Humboldtpinguine leben an den Pazifikküsten in Peru und Nordchile und auf den dort vorgelagerten Inseln entlang einer 4500 km langen Küstenlinie zwischen dem 5. und 42. südlichen Breitengrad. Die Nahrung dieser Art besteht hauptsächlich aus schwarmbildenden Fischen in der Größe von 36-270 mm und Tintenfischen. Die Beutetiere sind in erster Linie Sardellen und Makrelen.
Der Humboldtpinguin brütet zweimal jährlich, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst, wobei die Bruterfolge im Herbst von klimatisch-meteorologischen Bedingungen stark beeinträchtigt werden. Humboldtpinguine sind weitgehend monogam, allerdings kann es nach nicht erfolgreicher Brut auch zu Partnerwechseln kommen.

Ein Pärchen der Humboldt-Pinguine im OZEANEUM Stralsund hat Nachwuchs bekommen. Das etwa faustgroße, grau-gefiederte Küken schlüpfte bereits am 21. Juni in einer der Bruthöhlen des Pinguinfelsens auf der Dachterrasse. Noch füttern Mutter und Vater ihren Nachwuchs mit vorverdautem Fisch im Nest. Das Küken ist noch nicht auf der Anlage zu sehen.
Mitte Mai bemerkten die Tierpfleger des OZEANEUMs das ca. zehn Zentimeter große Ei in der Bruthöhle. Das an den Flügeln grün markierte Elternpaar fiel bereits in den Monaten zuvor durch seine Zweisamkeit auf. Nach der Brutzeit von rund sechs Wochen bemerkten die Mitarbeiter Eierschalen im Nest und hörten das frischgeschlüpfte Küken leise piepsen – ähnlich wie bei Hühnerküken.
Mit seinem Daunenfederkleid ist das Pinguinjunge noch nicht in der Lage zu schwimmen und befindet sich ausschließlich im elterlichen Nest. Erst in einigen Wochen, wenn seine Daunen dem typisch schwarz-weißem Federkleid gewichen sind, wird es mit den anderen Pinguinen schwimmen und auf dem Felsen zu sehen sein. Bis dahin wechseln sich Mutter und Vater weiterhin ab, um das Kleine zu füttern und zu behüten. Ob es sich bei dem Nachwuchs um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, soll in Kürze eine DNA-Analyse aus einer Feder zeigen.
Auf der Pinguinanlage des OZEANEUMs leben seit einem Jahr neun Humboldtpinguine. Täglich um 11.30 Uhr findet eine kommentierte Fütterung statt.
Mehr Informationen unter www.ozeaneum.de.
