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von Redaktion
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Bei vier Bränden innerhalb weniger Stunden ist in Mecklenburg-Vorpommern ein Schaden von mehr als 1,6 Millionen Euro entstanden, vier Menschen wurden zudem leicht verletzt.
Das größte Feuer brach am Donnerstagabend im Hauptgebäude der Golf- und Hotelanlage in Balm auf der Insel Usedom (Foto) aus, hier untersucht ein Sachverständiger derzeit die Brandursache, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Freitagmorgen. Das reetgedeckte Haupthaus, in dem sich keine Gäste aufhielten, brannte trotz Feuerwehreinsatz nieder, der Schaden wurde allein hier auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Ein Übergreifen der Flammen auf die zur Anlage gehörenden Ferienhäuser mit 40 Gästen wurde verhindert. Medienberichten zufolge sollen Umbauarbeiten in dem Haupthaus stattgefunden haben.
Die Ursache für das Feuer am Freitagmorgen in einem Mehrfamilienhaus in Burow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) gilt dagegen als geklärt. Ein Mieter hatte laut Polizei eine Kerze in dem Haus mit fünf Wohnungen angezündet und soll eingeschlafen sein. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, wurden vier Mieter leicht durch Rauchgas vergiftet. Ein Teil der Wohnungen sei wieder nutzbar, hieß es.
Ebenfalls in der Nacht von Donnerstag zu Freitag brannte ein Einfamilienhaus in Groß Breesen bei Güstrow nieder. Der 53-jährige Eigentümer und sein 15-jähriger Sohn erlitten Schocks und kamen bei Nachbarn unter. Der Schaden - im Haus befanden sich unter anderem zwei mit Heizöl gefüllte Tanks - wurde auf rund 100 000 Euro geschätzt, die Polizei vermutet eine technische Ursache für das Feuer.
Ein Wohnhaus in Canow bei Wustrow stand am Freitagvormittag in Flammen. Nach bisherigen Erkenntnissen heizte die 73-jährige Bewohnerin den Kachelofen an und begab sich mit ihrem Mann ins Wohnzimmer. Etwas später bemerkte das Ehepaar Rauchgeruch. Als der 76-jährige Mann die Wohnzimmertür öffnete, kam es zu einer Stichflamme. Durch diese wurde das Ehepaar leicht verletzt. Die Flammen breiteten sich schnell aus. Die 20 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Wustrow, Wesenberg und Strasen konnten das Haus aus DDR-Zeiten jedoch nicht mehr retten. Es hätte zu viele Glutnester in der Zwischendecke gegeben. Die Feuerwehr musste das Haus schließlich kontrolliert niederbrennen lassen. Der Sohn des Ehepaares nahm seine Eltern mit zu sich nach Hause. Zur Schadenshöhe konnten bislang keine Aussagen getroffen werden.
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