
| Verkehrsunfälle |
von Silvio Wolff
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Bei einem Verkehrsunfall ist am Mittwochabend ein Autofahrer ums Leben gekommen. Es war gegen 19 Uhr, als der Opel Omega auf dem Weg von Meiersberg nach Ueckermünde etwa einen Kilometer hinter der Gemeinde nach links von der Fahrbahn abkam. Dort stieß er gegen einen Baum, prallte ab und knallte gegen den nächsten Baum. Dabei wurde die Fahrertür abgerissen und der Fuß des Fahrers eingeklemmt.
Auto steht schnell in Flammen
Der 25-jährige, vermutlich aus Ueckermünde stammende Fahrer, konnte von den Rettungskräften später nur noch tot geborgen werden. Eine 23-jährige Frau wurde schwer verletzt, konnte sich aber aus dem Autowrack befreien. Ebenso wie ein zweijähriges Kind, das leicht verletzt wurde. Alle Beteiligten sind aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald. Als die Kameraden von der Ueckermünder und der Meiersberger Feuerwehr eintrafen, explodierte der Tank des Autos. Das Feuer konnte zwar relativ zügig mit einem Schaumteppich gelöscht werden, doch es entstand Totalschaden. Die Straße war für etwa zwei Stunden gesperrt. Die Kameraden waren bis 22.30 Uhr vor Ort. Das Kind konnte Donnerstag bereits das Krankenhaus wieder verlassen. Die schwer verletzte Mutter wird weiter behandelt, ist aber außer Lebensgefahr.
Schwerer Fall - auch für die Helfer
Die DEKRA wurde umgehend eingeschaltet, um die Unfallursache zu ermitteln. „Es kann vieles sein“, so der Polizeisprecher Axel Falkenberg Donnerstag auf Nachfrage. Zwar laufen die Untersuchungen noch, doch technische Mängel können wohl ausgeschlossen werden. Näheres zur Unfallursache erhoffen sich die Ermittler von der verletzten Beifahrerin. Für die Ueckermünder Feuerwehr war es bereits der dritte Einsatz in diesem jungen Jahr. Und schon der zweite Verkehrsunfall. Gerade so ein schwerer Fall wie nun jener in Meiersberg, wo ein junger Mensch sein Leben ließ, ist es auch für die Kameraden keine leichte Sache. Wehrführer Roland Till war selbst im Einsatz. Er weiß, wie schwer es ist, mit solchen Bildern umzugehen: „Es ist keine Schande, wenn ein Kamerad das nicht kann.“ Nach dem Einsatz wurde noch einmal darüber gesprochen, um das Erlebte auch gemeinsam zu verarbeiten.
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