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35-Jährige ertrinkt in Seitengraben

VonJörg Foetzke

Ein tragischer Unglücksfall ereignete sich bei Stolpmühl. Eine 35-jährige Frau ertrank aus ungeklärten Gründen
in einem Seitengraben
der Peene.

Quilow.Die 35-Jährige aus Groß Polzin war am Montag von einem Spaziergang nicht nach Hause zurückgekehrt. Der Bruder, mit dem die Ertrunkene in einem Haushalt gelebt haben soll, bemerkte am Dienstag ihren verstörten Hund und machte sich auf die Suche nach seiner Schwester. Nach mehreren Stunden soll er sie dann in dem Seitenarm der Peene leblos entdeckt haben. Dienstagnachmittag wurde die Frau dann von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dem Wasser geborgen. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Tod der Frau nicht durch Fremdeinwirkung herbeigeführt wurde. Wie es zu der Tragödie kam, ist bislang noch unklar. Möglicherweise wollte die Groß-Polzinerin über den Graben springen, rutschte dabei in den Graben und konnte sich dann selbst nicht mehr aus ihrer misslichen Lage befreien.
Nach anderen Informationen soll die Frau sich bereits seit Jahren in psychologischer Behandlung befunden haben. Daher sei auch ein Suizid nicht auszuschließen.

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