
| Kita |
von Redaktion
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Die Stadt Lassan muss den geplanten Neubau der Kita voraussichtlich verschieben. Denn bei der Vergabe von Fördermitteln zur Entwicklung des Ländlichen Raums ist die Stadt am Peenestrom jetzt nicht berücksichtigt worden. Das teilte das Landwirtschaftsministerium auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Stattdessen habe man entsprechend der Prioritätenliste des Landkreises Vorpommern-Greifswald zwei andere Kommunen im früheren Ostvorpommern mit Fördermitteln aus dem Programm bedacht. Da aber noch keine Förderbescheide verschickt seien, wolle man keine Einzelheiten nennen.
Der Lassaner Bürgermeister Fred Gransow (CDU) hat ebenfalls noch keine offizielle Absage, aufgeben will er aber keinesfalls. Sobald eine offizielle Mitteilung vorliege, werde die Stadt ihren Förderantrag für den Neubau der Kita beim Ministerium mit Blick auf die Jahre 2013/2014 erneuern, kündigte er an. Denn andere Fördermöglichkeiten für das Projekt sehe er derzeit nicht. Gern hätten die Lassaner in diesem Jahr mit den Baumaßnahmen begonnen, zumal die Diskussion über Alternativen zum sanierungsbedürftigen Kindergarten-Gebäude gegenüber der Grundschule schon seit Jahren hin und her geht. Die Kommune ist nun sicher, mit den Neubau-Plänen eine umsetzbare und von allen Seiten akzeptierte Lösung gefunden zu haben. Und die Rechtsaufsicht beim Landkreis hatte der finanziell gebeutelten Kommune sogar schon grünes Licht für einen Kredit gegeben, berichtete Gransow. Rund 500 000 Euro wollen die Lassaner als Darlehen aufnehmen, um den Eigenanteil für das Bauvorhaben finanzieren zu können.
In der Lassaner Kita, die von der Volkssolidarität betrieben wird, werden derzeit knapp 80 Kinder in den Bereichen Krippe, Kinder-
garten und Hort betreut. Die Betriebserlaubnis für das alte Gebäude gilt nach Angaben des Bürgermeisters bis zur Fertigstellung des Neubaus. Dieser soll nahe Grundschule und Vereinshaus auf dem Grundstück gegebenüber der jetzigen Kita entstehen.
Der Landkreis reagierte übrigens trotz mehrfacher Erinnerung nicht auf die Anfrage unser Redaktion, welche Projekte aus der Region auf der Prioritätenliste an der Spitze stehen und damit in den Genuss von Zuschüssen kommen dürften.
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