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Die kultigsten Hingucker der DDR

Anklam.Auf vielen heutigen Filmplakaten knallt’s und brennt’s oder die Hauptdarsteller himmeln sich auf einem Szenenfoto an. Dass das nicht immer so war, zeigt die neue Ausstellung „Kulturplakate Ost“ in den Räumen des Kunstkreises Anklam, bei der Poster aus den Jahren 1960 bis 1990 zu sehen sind. Denn statt mit Fotos kann auch mit Zeichnungen, Grafiken oder Gemälden wirkungsvoll für Filme, Theaterstücke und Veranstaltungen geworben werden. Dass die Plakate aus DDR-Zeiten jetzt in Anklam zu sehen sind, ist Edith und Otto Kummert, den Initiatoren des Kunstkreises, zu verdanken. Denn die beiden Künstler aus Relzow haben ihre eigene Sammlung von Kulturplakaten für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Professor Otto Kummert war bekanntlich unter anderem Mitbegründer der Anklamer Grafik- und Designschule, die inzwischen nach Greifswald umgezogen ist. In der Galerie des Kunstkreises an der Steinstraße werden aber weiterhin Ausstellungen gezeigt, bei denen Plakatkunst im Mittelpunkt steht.
Wie bei den bisherigen Ausstellungen hoffen die Mitglieder des Kunstkreises auch dieses Mal darauf, dass viele Schülergruppen die Gelegenheit nutzen und sich ansehen, wie Plakate künstlerisch gestaltet werden können. Bei Interesse sind auch Führungen mit Professor
Otto Kummert möglich, der sowohl über die Künstler und die Entstehungsgeschichte der Plakate Informieren kann, als auch manche Anekdote kennt.
Die Ausstellung ist zunächst bis Ende Mai immer dienstags, mittwochs und donnerstags von 10.30 bis 15.30 Uhr oder nach Voranmeldungbei Edith Kummertunter Tel. 0173 6221563 geöffnet. Unter dieser Mobilnummer können auch Führungen durch die Ausstellung vereinbart werden.cm

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