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Erst gerammt und dann geflüchtet

Wer hat dieses Trümmerfeld hinterlassen?, fragt sich die junge Besitzerin des Renault Twingo. Offensichtlich am gestrigen Morgen ist ein anderer Wagen nicht an ihrem an der Jarmener Peenestraße abgestellten Auto vorbeigekommen. Anschließend machte sich der Unfallfahrer aus dem Staub, nun fahndet die Polizei nach ihm. Spuren gibt es so einige. [KT_CREDIT] FOTO: Stefan Hoeft
Wer hat dieses Trümmerfeld hinterlassen?, fragt sich die junge Besitzerin des Renault Twingo. Offensichtlich am gestrigen Morgen ist ein anderer Wagen nicht an ihrem an der Jarmener Peenestraße abgestellten Auto vorbeigekommen. Anschließend machte sich der Unfallfahrer aus dem Staub, nun fahndet die Polizei nach ihm. Spuren gibt es so einige. [KT_CREDIT] FOTO: Stefan Hoeft

VonStefan Hoeft

Einer jungen Frau ist
gestern Früh in Jarmen
ihr Auto gerammt worden: Der Täter machte sich zwar aus dem Staub, hinterließ aber gut sichtbare Spuren. Und hat nun die Polizei im Nacken.

Jarmen.Wann genau die Tat passierte, ist noch nicht ganz klar, aber es muss auf jeden Fall mächtig gekracht haben. Denn als eine junge Jarmenerin gestern Morgen gegen 7.30 Uhr in ihren roten Renault Twingo steigen wollte, um zum Arzt zu fahren, hätte sie fast überlegt, ob sie den Mediziner auch gleich noch wegen Halluzinationen zu Rate zieht. Schließlich fand sie ihren Wagen mit einer eingedrückten Heckpartie vor, und ein paar Meter weiter lagen mehrere Autobruchstücke herum. Dabei hatte sie ihn am Sonntag gegen 16.30 Uhr noch völlig heil an der Peene-straße zurückgelassen, sozusagen vor der Haustür, mit der Schnauze Richtung Fluss.
Ob nun aus Unaufmerksamkeit, wegen Raserei oder/und zu vieler unerlaubter Stoffe im Blut, jedenfalls schaffte es ein anderer Pkw wohl nicht mehr am Twingo vorbei und rammte ihn hinten links. Dabei lädierte er nicht nur den geparkten Wagen, sondern riss sich selbst noch so einiges von der Frontpartie ab. Anhand dieser Reste und so einiger Splitter und Schleifspuren geht die Polizei davon aus, dass es sich um ein VW-Fabrikat handelt, dessen Farbe zumindest stellenweise gelb ist.

Polizei: Wer hat etwas
mitbekommen?
Nachbarn hätten des nachts Lärm registriert, sodass als Tatzeit momentan die Spanne von Montag etwa 3 Uhr bis 6 Uhr gilt. Die Ermittler hoffen nun, dass trotz der frühen Morgenstunden vielleicht jemand etwas mehr mitbekommen hat
beziehungsweise Angaben zu dem beschädigten Verursacher-Fahrzeug machen kann. Denn auch an dem müsse
der Schaden eigentlich unübersehbar sei.
Am besten für den Wagenlenker wäre natürlich, er meldete sich gleich selbst. Auch im Interesse der völlig schuldlosen jungen Twingo-Besitzerein. Sonst nämlich muss sie für die Reparaturen aufkommen. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Kontakt zum Autor
s.hoeft@nordkurier.de

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