Anklam.„Wir sprechen natürlich nicht nur über Krankheiten“, sagt Katharina Koehler, die Gruppenleiterin der Anklamer Frauenselbsthilfe nach Krebs,die übrigens auch für Männer offen ist. Vielmehr reden die Mitglieder über Gott und die Welt, lachen, treffen sich zum Sport, zu Lesungen, Konzerten und Ausflügen. So will die Gruppe in diesem Frühjahr den Kräutergarten in Pulow besuchen. Aber natürlich geht es auch oft um die Diagnose „Krebs“. Denn das ist ja der Sinn der Selbsthilfegruppe: Die Mitglieder helfen sich gegenseitig, indem darüber gesprochen wird. Es werden Neuigkeiten weitergegeben, Gesundheitsthemen beleuchtet und Info-Veranstaltungen mit Ärzten organisiert. So hat die Anklamer Gruppe schon seit Jahren einen festen Ansprechpartner unter den hiesigen Medizinern, der die Gruppe betreut und Fragen beantwortet. Die Anklamer Gruppe trifft sich einmal im Monat montags um 18Uhr in der Cafeteria des Ameos-Klinikums. Derzeit kommen etwa 35 Mitglieder regelmäßig zu den Treffen. Gruppenleiterin Katharina Koehler und ihre Stellvertreterin Beate Witt stehen aber auch zur Verfügung, wenn jemand ein Gespräch, Rat oder Hilfe benötigt, jedoch nicht als Gruppenmitglied eingetragen ist. Katharina Koehler und Beate Witt nehmen im März auch an der Landestagung der insgesamt 25Frauenselbsthilfegruppen nach Krebs in Mecklenburg-Vorpommern teil. Ein Thema der Veranstaltung vom 7. bis 9. März in Dierhagen ist die Nachsorge bei Tumorerkrankungen. Die beiden Anklamerinnen wollen bei der Tagung aber nicht nur Informationen sammeln, die sie später an die Gruppe weitergeben, sondern werden selbst zwei Workshops leiten: Katharina Koehler will für Wassergymnastik und Beate Witt für meditatives Tanzen werben. Infos über die Anklamer Gruppe bei Katharina Koehler (03971 210884) oder Beate Witt (039722 22856). Und im Internet unter: www.frauenselbsthilfe.de.(CM)