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von Redaktion
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Temperaturen um den Gefrierpunkt bescherten vielen Vorpommern am Mittwoch ein böses Erwachen. Ob in Anklam, Ueckermünde, Pasewalk oder auf der Insel Usedom: Eisbahnen soweit das Auge reicht. Laut Polizeisprecher Axel Falkenberg hielten sich die Autounfälle auf Vorpommerns Straßen in Grenzen. „Die Leute haben rechtzeitig mitbekommen, dass es gefährlich wird und sind wohl vorsichtig gefahren.“ Die Polizei verzeichnete am frühen Nachmittag nicht mehr Unfälle als an anderen Tagen. Ein möglicher Grund: Es sind noch Schulferien. „Da sind morgens weniger Leute mit dem Auto unterwegs“, so Falkenberg.
Aber nicht alle hatten Glück. Auf der A11 zwischen Strasburg und Friedland kam es gegen 4.30Uhr zu den ersten beiden Glätteunfällen. Ein LKW rutschte von der Fahrbahn und kam im Straßengraben zum Liegen. Der Fahrer blieb unverletzt, den Sachschaden schätzt die Polizei auf 37000 Euro.
Kurz darauf geriet zwischen Pasewalk und Strasburg ein weiterer Sattelschlepper ins Schleudern. Die Rutschpartie endete querstehend auf der Fahrbahn. Der Fahrer und sein Begleiter wurden ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei aber nur zur Sicherheit. Ernsthaft verletzt waren die beiden nicht. 20000Euro Sachschaden entstanden bei dem Unfall. Wegen der Bergung der Lastwagen kam es am Vormittag zeitweilig zu Sperrungen. Weniger Glück hatten die Fußgänger im Landkreis. Jeweils zwei Knochenbrüche verzeichneten die Kliniken in Ueckermünde und Pasewalk am Mittwoch. „Das sind allerdings nicht mehr Brüche, als wir sonst haben“, so die Kliniksprecherin Synke Drechsler. Auch in Wolgast gab es gestern zwei folgenschwere Stürze auf Gehwegen. Eine junge Frau brach sich den Unterarm, eine Dame das Sprunggelenk.
Auf Usedom verletzte sich ein weiterer Autofahrer, der mit seinem Wagen von der Straße ab- kam. In Greifswald waren am morgen gleich drei Wagen ineinander geschlittert. Verletzt wurde hierbei niemand.
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