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Glatter Asphalt statt Schlaglöcher: Für Putzar gibt‘s endlich ein neues Pflaster

Ein großes Schlagloch auf der Dorfstraße in Putzar: Schon bald soll hier neuer Asphalt liegen.[KT_CREDIT] FOTO: rico clemen
Ein großes Schlagloch auf der Dorfstraße in Putzar: Schon bald soll hier neuer Asphalt liegen.[KT_CREDIT] FOTO: rico clemen

Boldekow.Pflastersteine, soweit das Auge reicht: In Putzar ist die Dorfstraße augenscheinlich noch aus dem letzten Jahrhundert. Das könnte sich aber demnächst ändern. Bürgermeister Holger Vogel hat jedenfalls schon vor längerer Zeit Fördergelder beantragt, mit denen verschiedene Straßensanierungen endlich anlaufen sollen. Auch in Schwerin haben die Boldekower bereits vorgesprochen.
Nun gibt es vorsichtige Signale, die den Boldekowern Hoffnung auf Baubeginn noch in diesem Jahr machen: Das Innenministerium hat der Gemeinde für den Weg in Putzar Mittel aus dem Kofinanzierungsfonds bewilligt. Dasselbe gilt für den Ausbau des Boldekower Grabens.
Das teilte das Innenministerium stolz den Medien mit – auch wenn Bürgermeister Vogel auf Anfrage unserer Zeitung noch gar nichts von seinem Glück wusste. Deswegen will er auch noch nicht sagen, wann denn nun tatsächlich mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Insgesamt wurden nach Angaben des Ministeriums über 150000 Euro bewilligt.
Auch die Liepener Bürger profitieren vom Kofinanzierungsfonds. Dort sollen ebenfalls zwei Straßen saniert werden. Zum einem ist der Weg zwischen Preetzen und Bengelsdorf als bedürftig eingeschätzt worden, zum anderen soll eine Straße in Priemen saniert werden. Der Fonds des Landes übernimmt den Eigenanteil von armen Gemeinden, die ihren Anteil allein nicht aufbringen können und ermöglicht ihnen so die Finanzierung. Kritiker bemängeln allerdings, Geld aus dem Fonds zu bekommen sei unwahrscheinlicher, als welches auf der Straße zu finden.ar

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