Februar 3, 2012
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Anklam von Ivo Hilgenfeldt

Hotelchef will trotz des Schicksalsschlages weitermachen

Einen Tag nach dem Flammeninferno von Balm wird das wahre Ausmaß der Katastrophe offenbar: Das Feuer fraß das zwei Geschosse des Wellness- und Golfhotels Balmer See. Auf knapp 1,5 Million Euro schätzt die Polizei den Schaden. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Der Tag danach
Das Hotel in Balm am Tag nach der Brandkatastrophe. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1,5 Millionen Euro geschätzt.
Foto: Ivo Hilgenfledt
Balm (nk)  

Was diese Katastrophe ausgelöst haben, könnte, darüber ist noch nichts bekannt. Am Freitag war ein Brandexperte der Kriminalpolizei vor Ort, um die Ursache für das Feuer zu ermitteln. Die Ergebnisse stehen noch aus.

 

Offenbar war das Feuer am Donnerstag kurz nach 17.15 Uhr am Dach ausgebrochen. Ein Anwohner wurde darauf aufmerksam und rief die Feuerwehr. Zum Glück sei das Hotel nicht belegt und auch nur wenig Personal im Haupthaus gewesen, weil dieser Teil des Hotels gerade renoviert wurde. „Das Personal musste evakuiert werden“, sagt der Inhaber des Hotels, Rainer Stefani.

 

Zwölf Feuerwehren versuchten mehrere Stunden lang mit vereinten Kräften zu verhindern, dass die meterhohen Flammenzungen auf dem reetgedeckten Dach des Hauses auf den Anbau und das Nachbargebäude übergreifen konnten.

 

Doch auch sie konnten nicht verhindern, dass das Haupthaus niederbrannte. Gegen 21.45 Uhr war das Feuer gelöscht, teilte die Polizei mit. Die Hotelgäste konnten in nahe gelegenen Unterkünften untergebracht werden.

 

Stefani steht am Fenster des Wintergartens der „Alten Schule“ in Balm. Der Inhaber des Hotels hat hier eine Art Not-Rezeption eröffnet. Ein Paar Mitarbeiter halten die Stellung. „Falls doch noch ein paar Gäste vorbeikommen“, sagt Stefani.

 

Von dem Schicksalsschlag lässt der Hotelchef sich nicht unterkriegen. „Das bauen wir wieder auf“, sagt Rainer Stefani. Er hofft, dass das Haus ab April wieder Gäste aufnehmen können.

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