Jetzt steht es fest: Loitzer wollen sich um Landeserntedankfest bewerben
Von unserem Redaktionsmitglied Ulrike Rosenstädt
Noch ist es eine Bewerbung – nicht mehr und nicht weniger. Nach einer konstruktiven Diskussion gaben die Loitzer ihrem Bürgermeister grünes Licht, um in Sachen Landes- erntedankfest weiter zu agieren.
Loitz.Keine Einstimmigkeit aber eine Mehrheit ergab die Abstimmung und damit hat Bürgermeister Michael Sack die Aufgabe erhalten, die nächsten Schritte einzuleiten. Zum Hintergrund: Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern ist mit der Bitte an die Stadt Loitz herangetreten, das Fest im Oktober 2013 auszurichten. Die Regierung in Schwerin stellt dafür 10 000 Euro zur Verfügung. „Wenn wir uns bewerben, heißt es noch lange nicht, dass wir auch den Zuschlag erhalten“, sagte Michael Sack während der Stadtvertreter-Sitzung am Donnerstagabend. Dennoch werde er nach der Zustimmung der Abgeordneten die notwendigen Anträge stellen und „dann über jeden Planungsschritt informieren“, kündigte er an. Das Gespräch zu diesem Thema machte deutlich, dass die Lokalpolitiker zwischen finanziellem Aufwand und Werbe-Effekt für die Stadt gründlich abwägen wollen. „Wir werden für einen Tag der Dreh- und Angelpunkt des Landes sein und könnten gut vermitteln, dass es in unserem Ort jede Menge Aktivitäten gibt“, lautete der Konsens der Diskussion. Sollte die Stadt am Ende den Zuschlag erhalten, dann könnte der traditionelle Pferdemarkt, der 2013 turnusmäßig stattfindet, mit dem Landeserntedankfest verbunden werden. „Doch das ist noch Zukunftsmusik, wir haben zunächst genug andere Arbeit auf dem Tisch und wollen dieses Thema jetzt nicht zu sehr in den Fokus rücken“, so der Bürgermeister. Bevor die Stadtvertreter zahlreiche Beschlussvorlagen zu Änderungen von B- und F-Plänen umliegender Gemeinden abarbeiteten, erhielt Amtsvorsteher Eckhart Zobel das Wort. Er hatte die dankbare Aufgabe, den Loitzer Horst Trip-hahn für sein ehrenamtliches Engagement auszuzeichnen. Seit Jahren kümmert er sich um den grünen Bereich in der Stadt, gewinnt Bürger für Pflanz- und Pflegepatenschaften und leistet mit seinen Fotografien und Geschichten über den Ort schließlich auch einen wichtigen Beitrag zur Stadtgeschichte. Horst Triphahn bedankte sich und nutzte gleichzeitig die Chance, um noch mehr Unterstützung einzuwerben, „vor allem dann, wenn es um Ordnung, Parkregelungen und Sauberkeit in der Stadt geht“.