
| Landkreise/Kreisfreie Städte |
von Redaktion
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Im Landkreis Vorpommern-Greifswald werden ebenso wie in anderen Kreisen im Land zusätzliche Plätze für Asylbewerber benötigt. Das Land hat das hiesige Landratsamt aufgefordert, Unterkünfte für weitere 196 Personen bereit zustellen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind und einen Asylantrag gestellt haben. Der Landkreis ist daher jetzt auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten, bestätigte Dezernent Jörg Hasselmann (CDU). Denn in den beiden Heimen, die bisher in Greifswald und Anklam als Unterkünfte für rund 200 Personen – darunter viele Kinder und Jugendliche – genutzt werden, ist in diesen Größenordnungen kein Platz mehr. Das Anklamer Haus beispielsweise ist voll belegt, sagte Hasselmann. Sowohl das Anklamer als auch das Greifswalder Heim werden vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) als Träger betrieben. Die Kosten werden dem Landkreis übrigens vom Land Mecklenburg-Vorpommern erstattet.
In der Vergangenheit wurden Asylbewerber im früheren Ostvorpommern, aber auch in der Uecker-Randow-Region oft dezentral untergebracht, indem für einzelne Familien Wohnungen angemietet wurden. Diese Variante sei aber bei der jetzt benötigten Anzahl von Plätzen nicht umsetzbar, so Hasselmann. Daher sehe man sich nach größeren Objekten als Sammelunterkunft um, wobei zentrale Standorte gefragt seien, um den Bewohnern bessere Integrationsmöglichkeiten zu bieten. Die Suche sei aber bisher nicht erfolgreich gewesen, sagte Hasselmann. Eine Frist für die Bereitstellung der Heime hat das Land nicht gestellt. Erwartet werden unter anderem Asylbewerber aus Afghanistan, Pakistan und Syrien.
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