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Loitz holt Feier-Tipps aus Anklam

Von unserem Redaktionsmitglied
Ulrike Rosenstädt

Das Landeserntedankfest hält Loitz auf Trab: „So viel Zeit ist gar nicht mehr“, sind sich all jene einig, die mit den Vorbereitungen beschäftigt sind. Sieben Arbeitsgruppen haben mit ihren Jobs begonnen und kommen langsam aber sicher richtig in Fahrt. Hilfe aus der Nachbarstadt wurde auch schon eingeholt.

Loitz.Es geht ums Kultur- und Bühnenprogramm, den Umzug, die Dekoration und es geht um die Sicherheit, die im Vorfeld einer Großveranstaltung wie dem Landeserntedankfest bis ins Kleinste geplant werden muss. Schließlich erwartet Loitz am 6.Oktober bis zu 20 000 Gäste. Die Arbeitsgruppe Sicherheit leitet die Loitzer Ordnungsamtschefin Ursula Schramm. Sie war kürzlich mit einem Mitarbeiter in Anklam, um sich bei den Landeserntedankfest-Erfahrenen Tipps zu holen. „Ich hielt diesen Austausch mit den dortigen Verwaltungsmitarbeitern durchaus für sinnvoll“, sagt der Loitzer Bürgermeister Michael Sack.
Bei den Gesprächen in der Hansestadt ging es um Themen wie Rettungswege, Einsatz von Rettungskräften und THW-Mitarbeitern sowie um die Gewährleistung von Rettungsgassen. „Je mehr Besucher dabei sind, umso höheren Anforderungen müssen wir nachkommen“, weiß Bürgermeister Michael Sack.
Doch bei all der Arbeit überwiegt immer noch die Freude auf diesen Tag: „Wir haben viele gute Leute mit im Boot, die Bereitschaft der Bürger zu helfen ist da. Natürlich können wir noch mehr helfende Hände brauchen.“

Am 27. April sollen alle Loitzer mit anpacken
Jeder, der Zeit und Lust hat, kann sich einbringen. Eine gute Gelegenheit, die Stadt auf Vordermann zu bringen, gibt es bereits am 27. April. Dann nämlich steht der städtische Frühjahrsputz auf dem Plan. „Mit der Aktion ,Loitz blüht auf‘ ist ein Anfang gemacht – nun wollen wir das Hafengelände, den Bereich Stärkefabrik, das ACS-Gelände bis zum Kälberteich aufräumen, Schmutz entsorgen und schon mal eine Grundlage für das Landeserntedankfest schaffen“, kündigt Sack an.
Es gibt eine große Planungsgruppe, in der Vertreter der einzelnen Arbeitskreise über den Stand ihrer Vorbereitungen berichten. „Jeder hat gerade viel Arbeit auf dem Tisch“, sagt auch die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Pollesch. Über ihren Tisch gehen zahlreiche Anfragen und Absprachen. Sie arbeitet in der AG Bühnenprogramm/Kultur mit. „Wir sind gut aufgestellt, sind in Gesprächen mit dem Polizeiblasorchester des Landes und anderen. Das Schalmeienorchster Kartlow hat zugesagt, unser Gesangsverein ist dabei, Tanzgruppen und die Demminer Musikschule sind auch im Boot“, berichtet sie zufrieden.
Der Umzug wird eine große logistische Herausforderung, ist sich die Vize-Bürgermeisterin sicher. Organisatorisch liegt dieser in der Hauptverantwortung des Loitzer Feuerwehrchefs Ingo Jührendt. Aber sich bang zu machen, gelte nicht, lautet für Gudrun Pollesch und ihre Mitstreiter auch diesmal das Motto. Und ehrlich: Ein paar Tage Zeit haben die Loitzer ja auch noch....

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u.rosenstaedt@nordkurier.de

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