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Neue seltene Boots-Art auf der Peene entdeckt

„Lütt Hütt“ heißt dieses Haustretboot, das schon in den nächsten Tagen im Loitzer Hafen anlegt, damit es viele Interessierte in den Sommermonaten mieten können. [KT_CREDIT] Foto: ZVG[/KT_CREDIT][KT_CREDIT]
„Lütt Hütt“ heißt dieses Haustretboot, das schon in den nächsten Tagen im Loitzer Hafen anlegt, damit es viele Interessierte in den Sommermonaten mieten können. [KT_CREDIT] Foto: ZVG[/KT_CREDIT][KT_CREDIT]

Von Ulrike Rosenstädt

Jetzt sind sie nicht mehr zu halten. Die Loitzer Wassersportfreunde rüsten auf zur neuen Saison – endlich, denn schließlich hat sie der Winter lange genug an die Landleine gelegt. Morgen steht das Einkranen auf dem Plan.

Loitz. „Ab 9.30 Uhr ist der Kran da, dann geht es los“, kündigte gestern Karsten Grube, Vereinsvorsitzender vom Segelverein Loitz, an. 17 Boote werden am Sonnabend ins Wasser gelassen – ein Bild, das auch immer wieder zahlreiche Schaulustige an die Peene lockt. Damit sie und natürlich auch die Segler an diesem Tag gut versorgt sind, öffnet der Kiosk im Speicher schon um 9 Uhr. „Wir bieten Brötchen, Bockwurst, kalte Getränke und natürlich Kaffee an“, informierten jetzt Christa Labouvie und Michael Woitacha.

Die beiden Touristiker, die auch in der kommenden Saison in Loitz etwas bewegen wollen, freuen sich auf diesen ersten Tag an der Peene, „an dem nach der langen Pause endlich mal wieder etwas los sein wird.“ Ihre Boote, nämlich die, die zur Kanustation Loitz gehören, werden am 1. Mai zu Wasser gelassen. „Dann ist für uns offizieller Saisonstart“, sagt Michael Woitacha. Doch Lust auf Wassersport können sich alle schon in den kommenden zwei Wochen holen: Dann sollen sowohl drei kleine Tretboote und das etwas größere Trethausboot „Lütt Hütt“ am Loitzer Hafen anlegen. Später kommt auch noch ein Solarboot dazu, das ebenfalls als umweltfreundliche Alternative zum Motorboot in diesem Jahr erstmals von Loitz aus zu Touren auf der Peene starten wird.

Die kleinen Treter sollen nicht nur Lust auf kleine Ausflüge machen, „sie sind auch zum Angeln geeignet und können zu diesem Zweck gern bei uns gemietet werden“, sagt Christa Labouvie. Darüber hinaus bringen sie sicher viel Spaß für die ganze Familie. Und das ist genau das Stichwort für die beiden Touristiker, die nicht nur auf, sondern auch an der Peene für generationsübergreifende Unterhaltung sorgen sollen: „Wir wollen einen Bouleplatz einrichten, der von Einheimischen, Urlaubern, Gästen und Tagestouristen gleichermaßen genutzt werden kann“, kündigen die beiden an. Wenn ihre Pläne aufgehen, dann möchten sie am Tag des Landeserntedankfestes einen Boulewettkampf auf die Beine stellen.

Ohne Zweifel kommt auf das Team Labouvie – Woitacha in den nächsten Wochen viel Arbeit zu. Doch die scheuen sie nicht. Neben den vielen neuen Ideen erhalten sie auch Unterstützung von Vereinsmitgliedern und Mitstreitern aus dem Netzwerk „Abenteuer Flusslandschaft“. Der kleine Speicher-Laden, in dem es bald wieder richtig gute Fischbrötchen geben soll, ist auch in dieser Saison wieder „Naturpark-Informations-Center“ und somit ein guter und zentraler Anlaufpunkt für alle, die in diesem Sommer den Fluss per Rad, Boot oder zu Fuß erkunden.

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