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von Redaktion
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Anklam. Sie haben ein Haus, ein kunterbuntes Haus. Der Ersatzbau der Villa Kunterbunt macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Gestern durften die Grundschüler die neuen Räume zum ersten Mal erkunden und bestaunen.
Nach einem Jahr Bauzeit zeigt sich das neue Gebäude in leuchtenden Farben und bietet Platz für sechs Klassenräume, ein Computerkabinett, eine Schulküche und einen Mehrzweckraum. „Die Fertigstellung war eigentlich für Anfang November geplant“, sagte Jutta Czarske von der Bauverwaltung der Stadt. Doch nach dem harten Winter und der Insolvenz einer Baufirma kommt die Verzögerung nicht unerwartet. „Wir haben uns alle darauf eingestellt und sind nun froh, dass wir den zusätzlichen Platz nutzen können“, sagt Schulleiterin Manuela Bölk und lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Planungsbüro. „Wir wurden bei jedem Schritt mitgenommen, und ich habe sogar baufachlich einiges dazugelernt“, sagt sie mit einem Schmunzeln.
Anklams Bürgermeister Michael Galander (IfA) ließ es sich gestern – trotz des frühen Termins um 7.10 Uhr – nicht nehmen, gemeinsam mit den Kindern der Villa Kunterbunt das neue Gebäude einzuweihen. Er kam auch nicht mit leeren Händen. Außer Blumen für die Lehrer und Schulleitung gab es für die Kleinen Bälle und Spiele sowie Süßigkeiten. Doch er mahnte auch zur Rücksicht: „Ich wünsche mir, dass ihr die neuen Schulräume wie euer Kinderzimmer behandelt und auch hier für Ordnung sorgt“, sagte er zu den 140 Mädchen und Jungen.
Die offizielle Einweihung des 1,3 Millionen Euro teuren Projektes – das mit 864000 Euro Sonderbedarfszuweisungen vom Innenministerium unterstützt wurde – wird erst in ein paar Wochen sein. Einen genauen Termin gibt es dafür aber noch nicht, sagte die Schulleiterin.(KAMÜ)
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