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Neugestaltung: Finanzierung für Kriegsgräberstätte in Tutow steht

Die Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Tutow-Siedlung soll noch in diesem Sommer umgestaltet werden. [KT_CREDIT] Foto: Ulrike Rosenstädt
Die Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Tutow-Siedlung soll noch in diesem Sommer umgestaltet werden. [KT_CREDIT] Foto: Ulrike Rosenstädt

VonUlrike Rosenstädt

Das ist doch eine gute Nachricht: Die Fördergelder für die Neugestaltung der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof in Tutow-Siedlung sind bewilligt. Über zwei Jahre hat es gedauert, um die Förderung zusammen zu bekommen. Im Sommer soll nun mit den Bauarbeiten
auf dem Gelände begonnen werden.

Tutow.„Wir wollten dort schon lange etwas tun und wenn die Gelder klar sind, fangen wir an. Große Unterstützung erhalten wir bei der Umsetzung dieses Projektes von unserer Amtsverwaltung, und von dort bekommen sie auch alle wichtigen Infos“, sagte jetzt Tutows Bürgermeister Peter Littmann.
Seinem Rat folgten wir gern und Liane Janssen, Sachgebietsleiterin im Jarmener Bauamt, stand sofort Rede und Antwort: „Die Fördermittel stehen zur Verfügung. Angeschoben haben wir das Vorhaben bereits vor über zwei Jahren. Die ersten Schritte wurden also noch über die Demminer Kreisverwaltung eingeleitet. Nun hat der neue Landkreis das Projekt übernommen. Wir haben mit den neuen Kollegen sehr gut zusammen gearbeitet und freuen uns jetzt, dass es losgehen kann.“ Jetzt heißt in diesem Sommer, denn die Bepflanzung soll im Herbst erfolgen, vorher macht es wenig Sinn, die Pflanzen würden bei zu großer Wärme Schaden nehmen. Derzeit stehen auf der Fläche 13 Einzelgräber die künftig in einer großen Fläche zusammengefasst und mit einem Natursteinbord begrenzt werden. „Auch eine Dreier-Symbolkreuzgruppe aus Naturstein und eine Gedenktafel sollen im Zuge der Umgestaltung entstehen“, kündigt Liane Janssen an. Im Zuge der Umgestaltung wird eine Tafel installiert.
Die Erarbeitung des Inspruches für die Tafel erfolgt in Zusammenarbeit mit einem Historiker aus Tutow. „Und auch mit der Deutschen Kriegsgräberfürsorge stehen wir im Austausch“, sagte die Bauamtsmitarbeiterin. Sie ist davon überzeugt, dass die Gräberstätte, mit der den im Zeiten Weltkrieg gefallenen Soldaten gedacht werden soll, ein würdiger und gut gestalteter Ort wird.

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