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Nostalgie und ganz viel neue Party-Energie

Trabanten zwischen Himmel und Erde...
Trabanten zwischen Himmel und Erde...

Es ist schon Mitternacht auf dem Festgelände am Anklamer Flugplatz, und die Schlange am Einlass wird einfach nicht kürzer: Von überall rollen sie noch an, aus der Schweiz und aus Sachsen, aus Polen und Thüringen, die aus Bitterfeld sind ja schon seit mehreren Tagen da.

Viele kennen sich, man plaudert über die teils abenteuerliche Anreise, eine Melanie aus Barnim klagt über Po und Rücken, ein Dirk aus Dresden tröstet.
Die Nacht vor dem Herrentag fängt ja gut an. Im Festzelt rockt derweil „Karussell“, wie das ganze Treffen ein Mix aus Nostalgie und reiner Energie, denn auch „Karussell“ ist nicht im letzten Jahrtausend stehen geblieben. Party bis in den Morgen, dann ist Herrentag, und die Party geht einfach weiter. Sie schmeißen mit Getrieben und machen Trabitauziehen, es riecht nach Bier und Bratwürsten und Gottseidank bis zum Mittag auch nach Sonnenmilch. Es gibt die irrsten Trabiumbauten zu bestaunen, einer hat eine Stoßstange, die durch Schrankscharniere nach oben geklappt werden kann. Weltneutheit und sogar vom TÜV zugelassen, weil der tiefer gelegte Trabant nur so auch auf Feldwegen bewegt werden kann. Kurz: Der Himmel auf Erden für Tüftler, Technifreaks und Träumer.

Heute geht das Spektakel auf dem Flugplatz ab 10 Uhr mit Beschleunigungsrennen weiter, um 15 Uhr folgt der kultige sexy Carwash, um 17 Uhr wird der lauteste Trabi ermittelt, danach gibt‘s Burnouts und später im Festzelt spielen Stamping Feet aus Berlin.

 

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