Probleme mit Wasserdruck halten in Tutow weiter an
Mit weniger Druck als früher kommt seit einiger Zeit das Wasser in Tutow aus dem Hahn.[RS_CREDIT] FOTO: Jochen Eckel/dpa
Tutow.In einigen Tutower Haushalten gibt es Probleme mit dem Wasserdruck. Das hat Bürgermeister Hans-Peter Littmann gegenüber der Gemeindevertretung unterstrichen. Und damit klar der GKU widersprochen, die im Auftrag des Wasser- und Abwasserzweckverbandes die Versorgung mit dem Nass übernimmt. Deren Demminer Betriebsstellenleiter Klaus Ehlert hatte gegenüber Nordkurier entsprechende Klagen dementiert und lediglich von einem Einzelfall gesprochen, der in einem maroden Hausanschluss begründet lag. Wobei am Ende wohl beide Seiten Recht haben – jeder auf seine Weise. Hintergrund der Klagen aus dem Ort sind nämlich anscheinend Veränderungen bei den Druckverhältnissen, wie Littmann erfahren hat. Demnach liegen zwar circa fünf Bar an den häuslichen Versorgungsanschlüssen an und damit sogar mehr als vorgeschrieben. Doch offensichtlich sind das weniger als von den Tutowern gewohnt: „Tatsache ist, wir haber früher über sechs gehabt“, verdeutlichte das Dorfoberhaupt. Und dies wirke sich nun mal auf einige Installationen aus, bei einigen Bürgern beispielsweise auf die Funktion der Durchlauferhitzer. Zwar könne er die GKU verstehen, die nur den vorgeschriebenen Druck fahre und damit ihre Leitungen schont, doch die Sorgen der Kunden dürften nicht im Raum stehen bleiben. Littmann: „Fakt ist, wir hatten früher keine Probleme. Erst seit der Entkeimung.“(STH)