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Stadt freut sich: Havariekosten erstattet

Jarmen.„Wir haben das Geld schon wieder rein, das lief völlig problemlos“, schilderte der Jarmener Vizebürgermeister und Ordnungsamtsleiter Rainer Hardt auf Nordkurier-Anfrage. Immerhin ging es um rund 5000 Euro, die die Kommune für ihre Löschtruppe und deren Aufwand bei der jüngsten Schiffshavarie im Hafen in Rechnung stellte. Schließlich gehörten auch das Reinigen der Auffangbehälter und Ölsperren dazu sowie die fachgerechte Entsorgung der aufgesaugten Diesel-Öl-Peenewasser-Brühe durch einen Spezialbetrieb. Alleine letzteres schlage mit gut 40 Prozent der Summe zu Buche.
Mitte März hatte sich vom Binnenschiff „Algarve“ aus, das eigentlich Raps bunkern wollte, nach einer technischen Havarie ein schmieriger Film an der Jarmener Hafenkante den Fluss abwärts ausgebreit, der sich später als Öl und Diesel herausstellte. Ein großer Teil dieses Gemischs sammelte sich an der Bootsanlegestelle am Ostende. Um das Ganze aus dem Wasser heraus zu bekommen, holten die Jarmener abends die Ölwehr aus Anklam zu Hilfe. Gemeldet sei der unter deutscher Flagge fahrende Kahn in Berlin, auch deshalb gab es wohl kaum Probleme mit der eingeforderten Entschädigung.
Nichts getan hat sich hingegen in Jarmen bei der Ausrüstung der Feuerwehr für derartige Notfälle. Zwar steht in der Kreisfeuerwehr-Zentrale Gützkow ähnliche Technik wie die der Anklamer, und der Landkreis hatte versprochen, diese schnellstmöglich in die Peenestadt zu verlegen. Aber bisher sei alles beim Alten, so Hardt.sth

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