Februar 16, 2012
Drucken 
Kommunen von Redaktion

Stolpe will Bioenergie, Einwohner werden befragt

[EMPTYTAG]Bioenergie bringt Ersparnisse, hoffen auch die Stolper. [/EMPTYTAG][RS_CREDIT] Foto: dpa
[EMPTYTAG]Bioenergie bringt Ersparnisse, hoffen auch die Stolper. [/EMPTYTAG][RS_CREDIT] Foto: dpa
StolpeanderPeene (KAMÜ)  

Sie haben jetzt die Siebenmeilenstiefel an, die Stolper Gemeindevertreter: Ihr Ziel, Bioenergiedorf zu werden, rückt nämlich immer näher. Ab heute wird die Dorf-Chronistin Marita Gehrke mit Fragebögen von Haus zu Haus gehen und den Bedarf der Kommune ermitteln. Schon im Mai vergangenen Jahres beschloss die Gemeindevertretung, Bioenergiedorf zu werden. Mittlerweile ist der Fördermittelantrag für eine Machbarkeitsstudie bewilligt.
„Zusammen mit der Firma Trigenius haben wir einen Fragebogen ausgearbeitet, anhand dessen wir den Bedarf innerhalb der Gemeinde ermitteln“,erklärt Bürgermeister Marcel Falk.„Auf drei Seiten sind Fragen zur Heizungsart, zur Größe der Nutzflächen, Alter der Anlagen sowie zur Größe und Ausrichtung der Dachflächen aufgeführt.“ Er versichert auch, dass die erhobenen Daten allein für die Machbarkeitsstudie verwertet werden. „Wir brauchen die Mithilfe der Einwohner, denn ein Blick in die Glaskugel bringt uns nicht weiter“, sagt er. „Mit diesem Fragebogen entstehen keinerlei Verpflichtungen.“ Aber ohne diese Befragungen sei die Machbarkeitsstudie, die die Gemeinde mit rund 8000Euro aus der eigenen Tasche mitfinanziert, nicht möglich.
Falk zeigt sich recht zuversichtlich, immerhin hätten die Dersewitzer bereits gute Erfahrungen mit einer Biogasanlage gemacht. „Es gibt sehr große Einsparungen bei den Haushalten, die an Biogas angeschlossen sind. Das könnte dann bald bei den Einwohnern unserer Gemeinde auch so sein“, blickt er optimistisch in die nahe Zukunft. Schon Ende dieses Jahres sollen erste konkrete Lösungen auf den Tisch.
Am 21.Februar ist die Gemeinde bei der Gründung der Bioenergiegenossenschaft in Güstrow dabei. „Wir segeln in die richtige Richtung, jetzt müssen nur alle an einem Seil ziehen“, bittet Falk um die Mithilfe der Bürger. Die ersten Gespräche mit den Landwirtschaftsbetrieben und Gewerbetreibenden in der Gemeinde waren positiv.

Bookmark and Share
Kontakt

Vorpommern Kurier

Markt 7
17389 Anklam
Telefon: 0180 3 2067-03
Fax: 039712067-28
E-Mail: az@nordkurier.de