Der Stolper Wasserwanderrastplatz steht wieder zur Pacht. Bis zum Monatsende können Interessenten noch ein Angebot abgeben. [RS_CREDIT] FOTO: NK- Archiv
Von unserem Redaktionsmitglied Katja Müller
Ostern steht vor der Tür und der Wasserwanderrastplatz in Stolpe an der Peene ist ohne einen Pächter. Die Gemeinde sucht jetzt einen Nachfolger für Monika Gehrke. Aus gesundheitlichen Gründen kann sie das Amt nicht mehr antreten.
Stolpe an der Peene.Es gab immer wieder mal ein paar Unstimmigkeiten zwischen der Gemeinde und der Betreiberindes Wasserwanderrastplatzes in Stolpean der Peene. Doch nun ist eines klar: Monika Gehrke wird die Wochenendkapitäne und Paddler in diesem Sommer nicht am Kleinod an der Peene begrüßen können. Die Gemeinde hat den Vertrag mit ihr erneut gekündigt. „In die gleiche Zeit fiel eine schlechte Diagnose für Monika Gehrke, die auch die Gemeindevertreter arg getroffen hat“, sagt Bürgermeister Marcel Falk. Doch da in wenigen Wochen die Wassersport-Saison wieder beginnt, ist nun Eile geboten. „Wir brauchen dringend neue Eltern für unser Waisenkind, denn der Wasserwanderrastplatz ist mit ein Aushängeschild für Stolpe. Nicht gerade wenige Besucher kommen über den Wasserweg in den Ort“, erklärt Marcel Falk. Interessenten können sich beim Amt Anklam-Land die Bewerbungsunterlagen abholen oder direkt über die Homepage des Amtes (www.amt-anklam-land.de) abrufen. Nicht nur Falk, sondern auch die Gemeindevertreter setzen große Hoffnung in den neuen Betreiber, denn mit dem Wasserwanderrastplatz steht und fällt auch das touristische Image des kleines Dorfes an der Peene. „Wir setzen dem Betreiber keinerlei Grenzen und sind auch für alle Ideen offen“, versichert der Bürgermeister. Zwar geht die Wassersport-Saison von Ostern bis Oktober, aber auch gegen Aktionen in den Wintermonaten habe die Gemeinde nichts einzuwenden. „Gern helfen wir auch bei einem Schlittschuhspektakel oder einem Glühweinabend an der zugefrorenen Peene“, nennt Falk ein paar spontane Ideen. Denn nichts sei schlimmer, als wenn der Wasserwanderrastplatz geschlossen bleibt. Das falle auch auf die anderen touristischen Anbieter entlang der Peene zurück. „Wir helfen gern bei der Vernetzung, denn die Einheimischen und Touristen fahren mehrere Stationen auf der Peene an, da ist unser Rastplatz eines der Bindeglieder“, sagt der Bürgermeister. Eine schlechte Auslastung müsse nicht befürchtet werden. „Die Fußball-EM steht vor der Tür und auch der Campingplatz ist im Sommer immer gut besucht. Wer ambitioniert ans Werk geht, der kann hier auch Geld verdienen“, sagt Marcel Falk.