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Von der Insel Rügen an die Peene: Verstärkung für die Rechenexperten

Arite Hacker ist das neue Gesicht im Jarmener Rathaus. Sie verstärkt ab sofort die Kämmerei, die nach der Einführung der Doppik noch stärker als vorher schon beansprucht wird.  FOTO: Stefan Hoeft
Arite Hacker ist das neue Gesicht im Jarmener Rathaus. Sie verstärkt ab sofort die Kämmerei, die nach der Einführung der Doppik noch stärker als vorher schon beansprucht wird. FOTO: Stefan Hoeft

Von Stefan Hoeft

Die Kämmerei für den Amtsbereich Jarmen-Tutow hat jetzt die lange geforderte Verstärkung bekommen – eine Fachfrau aus Züssow. Denn im Reich der Zahlen herrschte wegen des Aufwandes für die neue Doppik arge Not.

Jarmen/Züssow. Zwar gelten die Amtsstuben im Jarmener Rathaus nach dem enormen Personalabbau der vergangenen Jahre generell alles andere als üppig besetzt. Doch insbesondere die Kämmerei unter Finanzchefin Rotraut Kriemann geriet in der jüngeren Vergangenheit an die Belastungsgrenzen. Denn auch wenn das zu verwaltende Geld der Gemeinden kontinuierlich abnimmt, ist „Dank“ der vom Land verordneten doppelten Buchführung der Arbeitsaufwand um ein vielfaches gestiegen.

Das mussten auch die amtsangehörigen Kommunen erkennen und stimmten trotz der damit einhergehenden Erhöhung der Amtsumlage für eine Aufstockung der Finanzabteilung. Schließlich ist selbst das kleinste Dorf auf fundierte Haushalte und ordentliche Abrechnungen angewiesen – Geld regiert die Welt.

Dass dies künftig der Fall bleibt, dafür trägt nun auch Arite Hacker mit Verantwortung. In Greifswald geboren und heute in Züssow zu Hause, ist die 48-Jährige das neue Gesicht in der Peenestädter Verwaltung. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Töchtern.
Mit ihr haben sich die Jarmener eine Fachfrau ins Boot geholt, schließlich arbeitete sie seit Jahren als Kämmerin. Allerdings bisher im Amt Mönchgut-Granitz auf der Insel Rügen – sprich rund 120 Kilometer von der Heimat entfernt und alles andere als für eine tägliche Hin- und Rückfahrt geeignet. Da ist die neue Stelle in Jarmen auch zum Vorteil für die Kinder.

Die Stadt selbst ist für Arite Hacker aber keineswegs Neuland, betont sie. Schon durch das Gymnasium in Gützkow gab und gibt es immer wieder Berührungspunkte, stammen doch einige Schulkameraden ihrer Kinder aus dem Bereich jenseits der Peene. Außerdem peilen nicht wenige Züssower so manches Mal das verhältnismäßig nahe Jarmen auch wegen seiner relativ guten Einkaufsmöglichkeiten an, verdeutlicht sie.

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