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Wie die Menschen auf dem Land gehalten werden sollen

Liepen. Den Dörfern in Vorpommern gehen die Menschen aus – diese Entwicklung habe Politiker aller Parteien beklagt. Stoppen lässt sich die Landflucht nicht, doch sie bietet auch Chancen. Darauf hoffen zumindest die führenden Akteure der Linken. Und so organisierten sie eine Konferenz unter dem Thema „Der ländliche Raum – menschenleer oder voller Leben“. Die Organisatoren um Linken-Kreischefin Mignon Schwenke hatten damit wohl den Nerv der aktiven Öffentlichkeit getroffen: Zur Veranstaltung nach Liepen kamen mehr als 70 Leute, darunter auch eine Reihe von Ortsbürgermeister wie Marcel Falk (Stolpe), Fred Gransow (Lassan), Michael Galander (Anklam) und Gerd Walther (Ueckermünde). „Wir wollen Akteure zusammenbringen und positive Beispiele herausstellen“, erklärte Mignon Schwenke. Und so hatte man sich ein Marathon-Programm vorgenommen.

Mehrere Vorträge, darunter von Frank Götz von der Interessengemeinschaft Abenteuer Flusslandschaft sollten verdeutlichen, wie auch in strukturschwachen Gegenden wirtschaftliche Projekte mit Tragfähigkeit entwickelt werden können. Ebenso wurde über autarke Energiegewinnung und naturverträgliche Landwirtschaft diskutiert. Zudem stellte sich heraus, dass wohl vieles möglich wäre, wenn die Kommune nicht mit einer permanent andauernden Finanznot zu kämpfen hätten. „Hier müssen wir eine andere Art der Finanzierung finden“, erklärte Mignon Schwenke. jfk

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