Do. 09. August 2012
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Sperrung der Bundesstraße 194 von Georg Wagner

Brand zerstört Führerhaus eines Lkw

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Lkw, der am Donnerstag bei Borrentin ausbrannte: Er entkam dem Feuer und blieb unverletzt. Die B 194 war wegen des Brandes und des Feuerwehreinsatzes zeitweilig voll gesperrt.

Löscharbeiten
Trotz viel Schaum brannte das Führerhaus des Lkw bei Borrentin aus. Rund eine Stunde lang hatten die Löscharbeiten gedauert.
Foto: Georg Wagner
Borrentin (gwa)  

Nichts ging mehr am Donnerstagnachmittag auf der Bundesstraße 194 bei Borrentin. Nahe der Ortschaft in Richtung Metschow war aus bislang ungeklärter Ursache ein Lkw in Brand geraten. Um 13.08 Uhr rückte die Stavenhagener Feuerwehr mit drei Fahrzeugen aus, nachdem sie von der Leitstelle alarmiert worden war.

Brand konnte erst nach einer Stunde gelöscht werden

Da hieß es zunächst noch, der Lkw brenne in der Nähe von Basepohl. "Es wurde immer weiter. Dann war es hier bei Borrentin", berichtete Stavenhagens Wehrführer Mario Skalla nach dem Einsatz.  Um 13.16 Uhr schickte die Leitstelle auch die Feuerwehr Pentz/Gnevezow an den Unfallort. Diese transportierte immer wieder Löschwasser zu den Stavenhagenern, die den Brand mit Schaum bekämpften. "Das zeigt, dass die Landfeuerwehren für solche Sachen immer noch gebraucht werden", meinte einer der Kameraden von Pentz/Gnevezow.

Viel zu retten gab es allerdings nicht mehr. Zwar konnten die Feuerwehren den Brand nach rund einer Stunde löschen, doch das Führerhaus des Fahrzeugs war vollständig ausgebrannt und das Feuer habe sich auch bis nach hinten in die Ladung gefressen, hieß es am Unfallort.

Keine Aussagen zur Ursache des Brandes

Während Berge von Löschschaum am Straßenrand schimmerten wie Schneewehen, zeigte sich die Zugmaschine des Gespanns nur noch als ein metallenes, rußgeschwärztes Skelett. Die Maschine hing vornüber auf den Asphalt, von den Rädern waren nur noch die Felgen übrig. "Wenn die Reifen erst einmal brennen", gab Pentz/Gnevezows Wehrführer Thomas Gebel seine Erfahrungen wieder, "ist kaum noch etwas zu machen." 

Verletzt wurde laut ersten Auskünften glücklicherweise niemand, der Fahrer war noch rechtzeitig aus dem Führerhaus entkommen. Angaben zum Hergang des Brandes wollte er gegenüber dem Nordkurier ebenso wenig machen wie der Fuhrparkleiter der Spedition, der gleichfalls vor Ort war. Die Höhe des Gesamtschadens stand am Nachmittag noch nicht fest. Unmittelbar nach den Löscharbeiten nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die B 194 war wegen des Brandes und des Feuerwehreinsatzes zeitweilig voll gesperrt.

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